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26.07.10
ETFs sind
besser!
 

Nicht gerade mit Ruhm bekleckert.

Die von der bunten "Anlegerzeitschrift" Focus-Money
präsentierten Vermögensverwalter Manuel Hölzle,
Frank Lingohr und Eberhard Rohe beweisen Mut.

Mut, dass sie mit ihren sog. Musterdepots Woche
für Woche zeigen, dass auch sie mit aktivem
sprich: hin und her Anlegen keinen Blumentopf
gewinnen werden.

Jeder der drei Vermögensverwalter startete am
04. März 2010 mit einem Anlagebetrag von 100.000.

Es gab keine Beschränkungen; jeder konnte weltweit
kaufen.

Manuel Hölzle erwirtschafte bis Stichtag 08. Juli
einen Verlust von 0,4 %.

Frank Lingohr einen Verlust von 6,1 %.

Eberhard Rohe einen Verlust von 7,1 %.

Besser wäre eine "un-aktive" Anlage in einem ganz
einfach und preiswertem DAX-ETF gewesen.
Dann hätte die Fondsmanager 4 % Gewinn erwirtschaftet.
(Der DAX stieg vom 04.03 - 08.07.2010 um +4,16 %)

     
25.07.10
Lobby
ist
(noch)
macht-
voll...
 

Die Herausgeber sog. Anlagezertifikate haben durchgesetzt, dass die beiden sog. Zertifikatebörsen EUWAX (Börse Stuttgart) und SCOACH (Börse Frankfurt) die Veröffentlichung der Handelsqualität bei Zertifikaten nicht mehr veröffentlchen.


Auf den ersten Blick ist das verwunderlich. Denn bisher rühmten sich
die Hersteller der Zertifikate mit einer überragenden Qualität im
börsenmäßigen Handel ihrer Pseudo-Wertpapiere. Und tatsächlich
war die Ausführungsqualität (Schnelligkeit des Handels) sehr gut;
wenn man den Zahlen von EUWAX und SCOACH folgte.

Hintergrund des Veröffentlichungsverbots für die beiden
Handelsplatformen der Börsen dürfte sein, dass die Handels-
abteilungen der Zertifikate-Emittenten personell ausgedünnt
werden. Und eine "sekündliche" Handelsausführung von Orders kein Angebotsmerkmal mehr sein kann.


20.06.10
Nach und nach kommt einiges an's Licht...
 

Nach und nach kommen einige Wahrheiten an's Licht, die den Politikern und den Medien nicht gefallen:



So dürften die Kosten der sog. Welt-Finanzkrise
deutlich geringer ausfallen als von den Politikern
und Medien vermutet.

In den meisten Industrieländern könnten die
volkswirtschaftlichen Kosten unter 1 % des Brutto-
Inland-Produkts ("BIP") liegen.
Selbst die Länder, die am stärksten von der Krise
betroffen waren, kommen mit einem blauen Auge
davon. In den USA sei mit 2 % und in Deutschland
mit 1 % des BIP als direkter Beitrag der Steuer-
zahler zu rechnen.
In Großbritannien und Frankreich sind netto sogar
Überschüsse für die dortigen Steuereinnehmer
drin,
ermittelten die Volkswirte der Deutschen Bank.

Noch deutlicher äußerte sich Bankenrechtler Professor
Karl-Joachim Schmelz: Nach seiner Meinung haben
die Finanzmärkte die Krise gar nicht verursacht.

Dort würden nur die Folgen sichtbar. Es werde nur
an den Symptomen herumgedoktert. Der Denkfehler
bestehe darin, dass ”auch eine negative Marktentwicklung
beweist, dass der Markt funktioniert“.

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

   
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Was andere denken...
(Lebensweisheit)
(Josef Ackermann, Chef der Deutschen Bank, in einer Talk-Runde des ZDF)


(Wolfgang Schäuble, Finanzminster Deutschland)

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