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>Fachbegriffe - wie sie nicht
im Lexikon stehen< Sharpe ratio
William F. Sharpe selbst definiert seine Formel als Kennziffer für das Ertrags-/Schwankungsverhältnis einer gemanagten Fondsanlage. In der ursprünglichen Form gibt die Sharpe ratio
den Mehr-Ertrag einer risikoreicheren Geldanlage im Vergleich zur Rendite
einer risikolosen Kapitalanlage an.
Je höher die (positive) Sharpe ratio, desto besser hat also die risikoreichere Anlageform gearbeitet. Im Umkehrschluss: eine negative Sharpe ratio bedeutet, dass das Ergebnis des Fonds geringer war als eine risikolose Geldanlage. Zu beachten ist, dass die Sharpe ratio aber erst ab einer längeren Messperiode, nach drei bis vier Jahresabschlüssen, wirklich aussagekräftig ist. Denn nur dann sind die Jahres-Einzelerfolge geglättet und damit wird das Fondsmanagement m.E. fairer beurteilt. Im Zusammenhang mit der neuen Hedgefonds-Mode ist die Sharpe ratio offenbar wiederentdeckt worden. Denn es gibt einige Gründe die Sharpe ratio auch zur Managementleistung von Hedge-Dachfonds heranzuziehen. Erheben diese Hedge-Dachfonds, zumindest in der Werbung der Verkäufer dieser Fondsart, doch den an Anspruch eine sog. "Absolut return Anlage" zu sein. Also in jeder Börsenphase ein positives Ergebnis zu erreichen. Und insofern ist ein Vergleich dieser Dach-Hedgefonds mit anderen risikolosen Anlagen angemessen. In diesem Zusammenhang sind auch die Kennziffern Alpha
und Beta ebenfalls von Interesse - und von Bedeutung.
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