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Dies sind die Archiv-Informationen, der bei www.boersenseminar.info
in den Monaten Oktober bis Ende Dezember 2006 gegebenen Informationen
zu Real Estate Investment Trusts:
29.12.2006 >Börse Frankfurt
mit REITs-Informationsseite im Internet<
REITs-Handel will sich keine deutsche Börse entgehen lassen. Schon
früh begann die Berliner Börse ausländische REITs-Aktien
in ihren Handel aufzunehmen. Frankfurt ist nachgezogen und hat mit der
Entscheidung, deutsche REITs-Aktien nie in den DAX aufnehmen zu wollen,
großes Unverständnis geerntet.
Aber profitieren will Frankfurt natürlich doch von REITs-Aktien.
Zur Promotion des Handels und auch zur Information rund um REITs hat
die Börse
Frankfurt jetzt eine REITs-Spezialseite ins Internet gestellt.
27.12.2006 >22. Berliner Steuergespräche
mit Podiumsdiskussion zu REITs<
Am 26. Februar gibt es in Berlin einen mit Sicherheit hochinteressanten
Treff:
das 22. Berliner Steuergespräch.
Die Veranstaltung kann kostenfrei besucht werden und findet am 26.02.2007
um 17:30 Uhr im Haus der Deutschen Wirtschaft, Breite Str. 29, 10178
Berlin statt.
Zunächst referieren Prof. Dr. Wolfgang Schäfers (Universität Regensburg)
und Prof. Dr. Joachim Hennrichs (Universität Köln) über die Pläne zur
Einführung von REIT’s.
Podiumsteilnehmer und Gäste des Auditoriums erörtern dann im Anschluss
deren Vor- und Nachteile.
Podiumsgäste:
Prof. Dr. Wolfgang Schäfers (Universität Regensburg)
Prof. Dr. Joachim Hennrichs (Universität zu Köln)
Wolfgang Tischbirek, LL.M. (P+P Pöllath + Partners, Berlin)
Robert Kent (Freshfields Bruckhaus Deringer, London)
Arnold Ramackers (BMF, Referat für Kapitaleinkünfte und Investmentsteuerrecht,
Berlin)
Podiumsleitung:
Prof. Dr. Dieter Birk (Westfälische Wilhelms-Universität, Münster
21.12.2006 >Was
Europa von US-REITs lernen kann<
Deutsche Bank Research hat Anfang November eine sehr griffige Ausarbeitung
veröffentlicht, die die Erfahrungen der 45jährigen REITs-Geschichte
amerikanischer REITs aus dem Blickwinkel des Kapitalmarktes beschreibt.
Die Zusammenfassung der US-REITs-Geschichte:
1. Die Entwicklung des US-REIT-Marktes verlief nicht kontinuierlich.
2. US-REITs sind in der kurzen Frist mit Aktien korreliert,
nicht aber mit direkten
Immobilienanlagen.
3. Es gibt einen langfristigen Zusammenhang zwischen US-REITs
und direkt gehaltenen Immobilien,
nicht jedoch zu Aktien.
4. Spezialisierung auf Immobilienart ist wichtiger als geografische
Fokussierung.
5. US-REITs sind kein guter Inflationsschutz.
6. Es gibt optimiale Unternehmensgrößen für REITs.
7. Kurzfristige Tradingstrategien sind begrenzt.
Ob sich die US-Erfahrungen in Deutschland wiederholen? Auf jeden Fall
dürfte es klug sein, dass (zukünftige) REITs-Aktionäre in Deutschland
die Mythen der US-REITs und vor allem die Realitäten der US-REITs-Geschichte
kennen.
pdf-Link
zu "Was Europa von US-REITs lernen kann".
11.12.06 >Kann
das REITs-Gesetz noch verbessert werden?<
Zum kommenden deutschen REITs-Gesetz liegen dem Finanzausschuss des
Bundesrates rund 50 Änderungsvorschläge vor. Der brisanteste
Änderungsvorschlag geht tief: Wohnimmobilien möchten nun bitte
doch ins Gesetz aufgenommen werden. Am Freitag, 15.12., wird es deswegen
spannend. Am Freitag wird der Bundestag aller Voraussicht nach eine
sogenannte Prüfbitte formulieren und an die Bundesregierung übermitteln.
Mit dieser Prüfbitte wird die Bundesregierung gebeten, den Sachverhalt
»Wohnimmobilien« nochmals aufzunehmen.
08.12.06 >Versicherungen
werden REITs günstiger einstufen<
Die parlamentarische Finanzstaatssekretärin Dr. Barbara Hendricks
sorgte auf der von der Börsen-Zeitung veranstalteten Konferenz
"REITs auf der Zielgeraden" für eine Überraschung:
sie kündigte an, dass die sog. Anlageverordnung für Versicherungen
so geändert wird, dass diese später REITs-Aktien kaufen können
und diese REITs-Aktien im Besitz von Versicherungen als IMMOBILIEN-Anlage
gewertet werden. Dafür hatten die Versicherungen bisher kräftig
lobbiert.
26.11.06 >REITs - bringen sie wirklich Vorteile
in einer gesunden Depotstruktur?<
Immer wieder hören oder lesen wir, dass es sinnvoll sei, REITs
als Diversifizierung in ein gut strukturiertes Depot zu nehmen. Die
Credit Suisse (CS) hat Ihre Untersuchung zu diesem Thema auf zwei Seiten
zusammengefasst und beschreibt gut verständlich, was es mit der
Korrelation zwischen REITs und anderen Anlagegegenständen auf sich
hat.
Wenn
Sie diese CS-Info erhalten wollen, dann bitte Ihre eMail mit Postadresse...
22.11.06 >Hessen
will nicht auf deutsche REITs warten<
Hessen's Finanzminister Karlheinz Weimar war einer der "Antreiber"
für ein deutsches REITs-Gesetz. Nach dem ermüdenden politischen
Tauziehen zwischen Befürwortern und Gegnern von G-REITs und der
Vorlage des REITs-Gesetzentwurfes hat Karlheinz Weimar klar gemacht,
was er vom zu erwartenden Gesetz hält: Hessen will nicht mehr warten.
Und wird landeseigene Gebäude (Gerichte, Ministerien und Behördenzentren)
an die österreichische CA Immobilien Anlagen AG verkaufen. Früher
hatte Finanzminister Weimar die Absicht, diese Landesimmobilien in einen
G-REITs einzubringen.
21.11.06 >Versicherungen
wollen REITs ohne Börsenhandel<
Der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) lobbiert
weiterhin gegen die bisher vorgesehene verpflichtende Börsennotierung
deutscher REITs. Zwar setzt sich der GDV vehement für REITs ein,
aber die Börsennotierung gefällt den Versicherungen nicht.
Der Grund dafür ist nicht einfach zu erläutern: Versicherungen
müssen seit ein paar Jahren einen Stresstest bestehen. Dieser Stresstest
prüft, ob eine Versicherung genügend Risikopuffer besitzt,
um Kursrückgänge der angelegten Gelder ihrer Versicherten
so zu überstehen, dass die von den Kunden eingezahlten Gelder nicht
verloren gehen.
Ein Stresstest kann einfacher bestanden werden,
wenn Geld in Anlagen investiert wird, die an Börsen nicht notiert
werden. Denn - wo keine Börsennotiz, da auch kein Kurs der schwankt.
11.11.06 >REITs
auf der Zielgeraden<
So lautet der Titel des »2. Immobilientag der Börsen-Zeitung«,
der am 04. und 05. Dezember in der IHK Frankfurt stattfindet.
Die Tagung beginnt am 04. Dezember um 18:00 Uhr mit einem einführenden
Referat von Dr. Barbara Hendricks, Parlamentarische Staatssekretärin
Bundesfinanzministerium. Ab 19:15 Uhr gibt es dann eine Podiumsdiskussion
zu Chancen, Herausforderungen und Erwartungen an REITs.
Am 05. Dezember informieren
Uwe Wewel vom Bundesfinanzministerium,
Joachim Plesser von Eurohypo,
Uwe Stoschek von PriceWaterhouseCoopers,
Christoph F. Vaupel von Linklaters,
Dr. Frank Pörschke von Commerzbank Grundbesitz-Invest und
Dr. Martin Steinbach von der Frankfurter Börse
über Details, die auf Grundlage des kommenden REITs-Gesetzes bei
Gründung und Börseneinführung von deutschen REITs (»G-REITs«)
zu beachten sind.
Der Teilnahmepreis beträgt 835,20 EUR.
05.11.06 >Herzlichen Glückwunsch
zur REITs-Diplomarbeit<
Mathias
Bohm, Student der Europa-Universität Frankfurt (Oder), hat seine
Diplomarbeit zum Thema REITs unter dem Titel: "Der deutsche REIT-
Chancen und Probleme durch die Einführung einer neuen Immobilienanlageform"
veröffentlicht.
Mathias Bohm kommt in seiner Arbeit zum Fazit, dass "der deutsche
Immobilienmarkt mit seinen bestehenden Anlageformen international nicht
optimal aufgestellt ist". REITs als neue Investitionsmöglichkeit
könnten dies ändern".
Wenn
Sie diese Diplomarbeit ansehen wollen, dann bitte Ihre eMail mit Postadresse...
Sie erhalten dann den Direktlink zum Download.
02.11.06 >Bundeskabinett
hat REITs-Gesetzentwurf akzeptiert<
Damit ist der Weg frei für den "parlamentarischen" Weg
zum deutschen REITs-Gesetz. Es ist kein großer Wurf geworden.
Zu konträr waren die Auffassungen über Aufnahme von Wohnimmobilien
in kommende REITs-AG. Zudem waren REITs in ihrer erwünschten steuerlichen
Ausgestaltung ein großer Dorn im Auge von Steuerexperten.
Insgesamt kann gesagt werden: viele Köche und eine viel zu lange
Garzeit haben das deutsche REITs-Gesetz zu Hausmannskost gemacht.
Michelin-Sterne kann der Finanzplatz Deutschland damit nicht einheimsen.
Details, was rausgeschmissen wurde und was drin bliebt, hier in Kürze.
pdf-Link
zum im Kabinett vorgelegten REITs-Gesetzentwurf.
29.10.06 >Inhaltlich
nichts Neues bei G-REITs<.
Frust auf der ganzen Linie? Auf den ersten Blick sieht das so aus. Denn
das deutsche REITs-Gesetz und das ganze Drumherum ist Wasser-auf-die-Mühlen
derjenigen, die schon immer wussten, dass Deutschland maximal eine Industrienation
wäre. In der City der Finanzen und in Paris feixt man sich erneut
eins.
In beiden Städten freut man sich, dass deren Großinvestoren
weiterhin ungestört die Wohnungsbestände klammer deutscher
Kommunen aufkaufen können. Und die Kommunen und deren Wohnungsvermarkter
sind auch nicht besonders betrübt. So hat z.B. Holger Lippmann,
Geschäftsführer des Liegenschaftsfonds Berlin (100 %ige Tochter
des Landes Berlin) am 28. September in einem Artikel der Börsen-Zeitung
deutlich gemacht, dass der Verkauf Berlin-eigener Wohnungen weitergeht.
Und zwar auch ohne REITs. "Wer das höchste Gebot abgibt und
den Kaufpreis tatsächlich zahlen kann, erhält den Zuschlag",
so Holger Lippmann.
22.10.06 ->Ein gescheites REITs-Gesetz
in Deutschland ist gescheitert!<
Dr. Axel Nawrath, Staatssekretär im Bundesfinanzministerium, hat
es bereits gestern auf dem 2. Immobilien-Symposium der International
Real Estate Business School der Uni Regensburg bekannt gegeben und das
Unglaubliche hat Ministeriumssprecher Stefan Olbermann heute bestätigt:
Bundesfinanzminister wird das REITs-Gesetz ohne Einbeziehung von Wohnimmobilien
vorschlagen.
Damit haben sich die Idiologen der SPD-Fraktion durchgesetzt.
Dieses Desaster wird ab morgen früh durch die quicken Finanzmanager
der Londoner City genüsslich über deren PR-Agenturen insbesondere
den äußerst potenten Anlegern aus den Golfstaaten und aus
Saudi Arabien mitgeteilt werden.
18.10.06 >Steuer-Mehreinnahmen
durch REITs? Ein äußerst schwieriges Kapitel!
Es kommt sehr darauf an, von welcher Seite und unter welchen Annahmen
eine Schätzung von Steuer-Mehreinnahmen durch das Lösen der
deutschen "REITs-Bremse" gemacht wird. Das Bundesfinanzministerium
ging gestern noch davon aus, dass "über die nächsten
fünf Jahre eine Mehreinnahme von rund 2,8 Milliarden EUR eine realistische
Annahme sei". Die Initiative Finanzplatz Deutschland ("IFD")
hatte sogar wesentlich höhere Steuereinnahmen-durch-REITs in die
Debatte geworfen. Die sog. REITs-Opponenten erwarten sogar Steuer-Mindereinnahmen.
Das Finanzministerium will natürlich sehr genau vermitteln, was
Sache ist. Die "Prüfung" der Zahl 2,8 Milliarden Steuer-Mehreinnahmen
steht dort auf einem Dauerprüfstand. Dieser Crashtest könnte
zu einer nochmals veränderten (niedrigeren!) Einschätzung
des vermuteten und erhofften Steuer-Mehraufkommens durch REITs führen.
Vielleicht bleibt angesichts der Komplexität der Steuermaterie
bei REITs den politisch Verantwortlichen diesmal nichts anderes übrig,
als sich als mutige hanseatische Kaufleute zu geben: »Buten und
Binnen - wagen un winnen«.
18.10.06 >Wie gehen Analysten
vor, um REITs zu bewerten; zu beurteilen?<
REITs, formaljuristisch in Rechtsform der Aktiengesellschaft, werden
von Analysten anders unter die Lupe genommen, als "normale" Industrie-Unternehmen.
Aber welche Kennziffern werden die Analysten später zu Rate ziehen,
wenn REITs AG's in Deutschland Realität werden sollten?
Und wie werden die Analysten die REITs-Unternehmensdaten werten?
Aus dem Nähkästchen geplaudert haben Dr. Wolfgang Schäfers und Steffen
Ricken vom Bankhaus Sal. Oppenheim.
Vier analytische Kennziffern sind demnach für die REITs-Analyse von
wesentlicher Bedeutung:
1. Den sog. Enterprise Value ins Verhältnis zum EBITDA setzen. Das ergibt
einen
Multiplikator, dessen Höhe anzeigt, inwieweit
die REIT AG in der Lage ist, eine
höhere und nachhaltige Marge im Vergleich zu
anderen REITs zu erwirtschaften.
2. Das REITs-Nettovermögen ("Net Asset Value - NAV")
wird ins Verhältnis zum REITs-
Aktienkurs gesetzt. Aus den Erfahrungen in den USA
mit REITs ist bekannt, dass
erfolgreiche REITs mit einem deutlichen Aufschlag
über ihrem NAV an den Börsen
gehandelt werden.
3. Eine Free Funds From Operations-Kennzahl ("FFO") bilden.
Bei FFO wird dem Jahresüberschuss die Abschreibung
hinzugerechnung und ggf.
erzielte Verkaufserlöse vom Immobilienbesitz
abgezogen.
Was bleibt ist der Betrag, der die REITs-Vermietungstätigkeit
genauer darstellt.
Die FFO-je-Aktie wird dann ins Verhältnis zum
REITs-Aktienkurs gesetzt.
4. Die Dividendenrendite wird eine hohe Bedeutung bei der Anlageentscheidung
der
Investoren haben.
Christoph Wittkop von Colonia Real Estate weist zudem darauf hin, dass
"die Leistungsmessung an der Steigerung des Cash Flow und an den
Indikatoren Leerstandsabbau, Kostenminimierung und Erreichen einer vorgegebenen
Internal Rate of Return ("IRR") ... [von Bedeutung sind].
17.10.06 >Teile der SPD-Abgeordneten
lehnen REITs weiterhin ab<
Ein Teil der sog. Finanzexperten in der SPD-Fraktion lehnen ein REITs-Gesetz
für Deutschland weiterhin ab. Das ist die einfache Botschaft der heutigen
Tagung der SPD-Arbeitsgruppe Finanzen. Und das bedeutet, dass der REITs-Gesetzentwurf
erneut zeitverzögert in den politisch entscheidenden Gremien besprochen
und beraten werden kann. So wird das Bundeskabinett sich mit REITs erst
am 2. November befassen. Vorgesehen war, dass die Runde der Minister
schon am 25. Oktober über das REITs-Gesetz sprechen wollte. Der Widerstand
von (wahrscheinlich) weniger als zehn SPD-Abgeordneten hat die deutsche
REITs-Gesetzgebung um ein dreiviertel Jahr behindert. Selbst die Vorrechnung
von Steuermehreinnahmen von rund 2,8 Mrd EURO über die nächsten fünf
Jahre war den REITs-"Verweigerern" nicht eingänglich; sie gehen von
milliardenschweren Steuermindereinnahmen ein. Leider gab es bisher meines
Wissens keinen öffentlichen Zugang zu Berechnungen, die dies belegen
könnten!
04.10.06 >REITs bieten
Private-Equity-Investoren Ausstiegsgelegenheit<
Die im G-REITs-Gesetz wahrscheinlich nicht verbotetene Geschäftsart
Sale-and-Lease-Back bietet vielleicht schon jetzt Chancen in Aktienspekulationen.
Private-Equity-Investoren, die sich in europäischen Hotelaktien
eingekauft hätten, suchen nämlich nach Ausstiegsgelegenheiten.
Hotel-Immobilien könnten dabei auch als Real Estate Investment
Trust an die Börse gebracht werden.
Darauf wiesen Eberhard Dilger, IPO-Experte der Commerzbank und Helmut
Trappmann von PriceWaterhouseCoopers ("PwC") vor einiger Zeit
hin. Die Kurse europäischer Hotelketten könnten schon jetzt
nach oben schießen, wenn die Aussicht bestehe, dass die Hotel-Immobilien
separat als REITs an die Börse gebracht werden könnten.
Nach Schätzun der Deutschen Bank könnte z.B. die französische
Hotelkette Accor allein 1,6 Mrd Euro aus dem Verkauf ihrer Immobilien
erzielen, ohne dass diese Herauslösung die Ertragskraft von Accor
mindern würde.
03.10.06 >REITs-Aktien
werden ein Erfolg! Oder werden sie kein Erfolg?<
Zu beiden Ergebnissen kommt eine Befragung unter Institutionellen Investoren
und Finanzvertrieben, die die DEGI Immobilienfonds durchführte.
Den größten Appetit auf Immobilienaktien und REITs dürften
nach Ansicht der Befragten die Institutionellen Anleger entwickeln.
Die Offenen Immobilienfonds hätten mit einem abnehmenden Engagement
Institutioneller wie auch Privater zu rechnen. Sie, die befragten Institutionellen
selbst, würden allerdings ihr Engagement in Offenen Immobilienfonds
sogar verstärken. Und REITs wahrscheinlich meiden.
"Insofern sind die vermeintlichen Widersprüche, die in der
Befragung zutage treten, eher beruhigend als alarmierend ..[für
Offene Immobilienfonds]", wertet Barbel Schomberg von DEGI ihre
Umfrage.
Denn Frau Schomberg weiß auch eines:
Private Anleger wissen wenig über REITs. Und dabei wird es auch
nach der Einführung von REITs an die deutschen Börsen bleiben.
Denn an der Beratung Privater Anleger in puncto REITs-Aktien wird seitens
der Finanzvertriebe nichts verdient. REITs-Aktien bieten nämlich
keine Provision für den Berater/Vermittler.
03.10.09
>REITs-Gesetz muss durch Bundesrat<
Das gibt den SPD-REITs-Opponenten einen weiteren Hebel, die Gesetzgebung
zu verzögern: Die Finanzminister der Länder haben eine REITs-Arbeitsgruppe
gebildet, dem u.a. auch Dr. Ingolf Deubel, SPD-Finanzminister Rheinland-Pfalz',
angehört. Und Dr. Deubel hat schon angekündigt, dass die in
dem REITs-Referentenentwurf aufgezeigten "steuerlichen Spielräume"
auf jeden Fall deutlich verkleinert werden müssten.
zu den REITs-Informationen der Monate August bis
Ende September 2006
zu den REITs-Informationen der Monate
Mai bis Ende Juli 2006
zu den REITs-Informationen der Monate Januar
bis Ende April 2006
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