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>Fachbegriffe - wie sie nicht im Lexikon stehen<
Mitten in der ersten realen Immobilienkrise Deutschlands
kommt die Diskussion in Gang, ob es auch in Deutschland Immobilien-Aktiengesellschaften
nach amerikanischem Vorbild (Real Estate Investment Trusts = REITs)
geben solle. REITs werden seitens dieser Staaten steuerlich begünstigt.
In der Regel sieht die Steuervergünstigung so aus: Im Unterschied zu den in Deutschland üblichen Offenen
Immobilienfonds "leiden" REITs nicht unter dem Verkauf ihrer
Anteile (Aktien), da diese nicht an den REIT zurückfließen,
sondern an der Börse einen neuen Käufer finden. Der REIT also
gänzlich unbeeinflusst von Verkäufen seinen Geschäften
nachgehen kann. Hinzu kommt das REITs nach Meinung von Christoph Beck,
Geschäftsführer der Leipziger Wohnungsgesellschaft, den Anlegern
eine höhere Sicherheit als die bisher in Deutschland Offenen Immobilienfonds
böten, da REITs und deren Immobilienbesitz laufend neu bewertet
werden, während sich bei Offenen Immobilienfonds versteckte Überbewertungen
über Jahre hinweg auftürmen können. ACHTUNG: diese neue REITs
sind nicht zu verwechseln mit den schon bisher in Deutschland börsennotierten
Immobilien AG's. Diese, sich häufig im "Börsenmantel"
einer früheren Konkurs-AG betätigenden Immobiliengesellschaften,
sind bis auf wenige Ausnahmen untransparente Gebilde, stark von "Initiatoren"
getrieben und entsprechend für aussenstehenden Aktionäre ungeeignet. |
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