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++MiFID-report+++MiFID-report+++MiFID-report+++MiFIDreport++
Immer das Neueste auf dem Weg zum neuen EU-Wertpapierberatungsrecht.
| 26.11.07 EU-Kommissar
Charlie McCreevy ist verantwortlich für MiFID. |
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Vor ein paar Wochen gab er Einblick, ob er wirklich überzeugt
ist, dass die MiFID Privatanlegern bessere Beratungen durch Kreditinstituten
bringen wird.
Oder ob die MiFID der berühmte Schi...in den Ofen wurde.
Die Schweizer Zeitung Finanz- und Wirtschaft befragte Charlie
McCreevy:
Am 1. November tritt die neue EU-Finanzmarktrichtlinie MiFID
in Kraft. Wird sie zum Erfolg?
Ich hoffe es nicht zuletzt
wegen der vielen Schweisstropfen, die wir wegen MiFID vergossen
haben. Wir haben Hunderttausende von Mannstunden dafür aufgewendet.
Hinzu kommen die Kosten, die den Mitgliedsländern und vor
allen den Finanzunternehmen wegen der Umstellung auf MiFID entstanden
sind. Sie sind erheblich.
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Rechtfertigt der künftige Ertrag den hohen Vorbereitungsaufwand?
Wir sind immer von substanziellen
Startkosten ausgegangen. Ein erster Ertrag ist die von mehreren
Investmentbanken getragene alternative Handelsplatform Türkis.
Sie wäre ohne die neue Finanzmarktrichtlinie nie initiert
worden.
Wird Türkis die Transaktionskosten im europäischen
Wertschriftenhandel nach unten drücken?
Davon gehe ich aus.
Wie groß ist die Gefahr, dass Mitgliedstaaten die Erleichterungen,
die sich durch MiFID ergeben, durch eigene Bestimmungen zunichtemachen?
Nationale Sonderregelungen, so bedauerlich sie auch sind, werden
wir kaum verhindern können. Nicht alle Länder trauen
Investoren das gleiche Urteilsvermögen zu. Einige glauben,
Anleger stärker vor sich selbst schützen zu müssen.
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| 25.11.07 Vermittler von Geldanlagen
müssen noch viel lernen |
Sogenannte freie unabhängige
Vermittler wissen noch nicht sehr viel über die neuen Beratungspflichtigen,
die sich aus der MiFID ergeben.
Dies ist die Kernaussage aus einer Umfrage, die der Makler-Pool
Monad vorgenommen hatte. Allerdings ist die Datenbasis dieser Umfrage
mehr als dürftig. Es nahmen lediglich 50 Teilnehmer an einer
Online-Befragung Monads teil. |
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Entsprechend vorsichtig formuliert Monad dann auch das Umfrage-Ergebnis.
Nämlich, dass "der Wissenstand über die Gesetze
ausbaufähig ist".
Die Zeitschrift Portfolio folgert in einem zum obigen Thema passenden
Artikel denn auch, "dass es allgemeine Einschätzung
sei, Banken hätten sich auf MiFID besser vorbereitet".
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| 20.10.07 MiFID-Kosten der Börsen
offenbar niedriger als gedacht |
Für die Börsen
und die Betreiber sog. Handelsplatformen scheint die MiFID nicht
so teuer zu werden.
Das jedenfalls ist der Tenor einer Umfrage die das sog. E-Finance
Lab an der Universität Frankfurt bei den Börsen gemacht
hat.
Demnach haben rund 80 % der knapp 20 Befragten als einmalige Kosten
weniger als 1 Mio EUR veranschlagt, um MiFID-gerecht zu sein. |
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Als jährliche Folgekosten werden nach dieser Umfrage seitens
der Börsenbetreiber weniger als 100 000 EUR erwartet.
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| 21.05.07 MiFID-Einführungfrist
ist "unseriös kurz". |
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Als "unseriös kurz" kritisierte der Chef der
Bankenaufsichtsbehörde BaFin die Vorgabe der EU- und Bundes-politiker
die neue Richtlinie MiFID bereits ab 1. November in Deutschland
zum Gesetz werden zu lassen.
Eine solche Eile hat es bei der Übernahme anderer EU-Richtlinien
noch nie gegeben. Einige Richtlinien sind erst nach Verurteilung
Deutschlands durch den Europäischen Gerichtshof dann in deutsche
Recht umgewandelt worden.
Die BaFiN ist gesetzlich verpflichtet, die Einhaltung der MiFID-Regeln
zu kontrollieren und ggf. auch Strafen auszusprechen.
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Und dies obwohl, wie Jochen Sanio, Chef der BaFin, selbst sagte,
dass es "ein Ding der Unmöglichkeit" sei, dass
die betroffene Kreditwirtschaft alles fristgerecht hinzubekommen.
Ärgerlich ist es auch, dass in einigen EU-Ländern die
MiFID überhaupt noch nicht angekommen sein soll. Geschweige
denn schon in deren nationales Recht umgesetzt wurde.
Relativ gerät der Finanzplatz Deutschland mit der übertriebenen
und unnötigen Eile und dem mit heißer Nadel gehäckelten
deutschen MiFID-Gesetz erneut ins Hintertreffen des internationalen
Wettbewerbs.
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| 20.05.07 Studenten forschen: wer
weiß was über die MiFID? |
Was wissen Privatanleger
und deren Berater über MiFID? Welche Vorstellungen haben sie
über das was die MiFID ihnen bescheren wird?
Das möchten Studenten der Johannes-Gutenberg-Uni in Mainz systematisch
erheben und daraus dann eine fundierte Studie erstellen. |
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Neben der Umfrage per Internet werden die Studenten auch noch
Expertengespräche auswerten und in ihre Studie einfließen
lassen.
Eine Bitte an alle Leser diese MiFID-Reports: bitte beteiligen
Sie sich an der Umfrage der Mainzer Studenten.
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zur Sonderseite MiFID-Umfrage... |
| 11.05.07 MiFID ist
ein regulatorisches Geschenk für die Banken |
| Die Schweizer Großbank
Credit Suisse hat eine bemerkenswerte Sicht der Dinge, die sich
in der Europäischen Union abspielen. Deren Analysten schreiben
und begründen, dass die MiFID speziell ein Geschenk für
"stark technologie-basierte" Banken sein wird. Diese
Investmentbanken dürften dank höheren Transaktionsvolumen
zu den Gewinnern gehören. |
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Die Börsen dagegen würden durch die MiFID einem
höheren Preisdruck und niedrigeren Handelsumsätzen leiden.
In ihrer Kurzanalyse stellen sie deshalb drei Investmentbanken
zum Kauf heraus: UBS, Deutsche Bank und Goldman Sachs.
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Möchten Sie genauer
wissen, warum und wie die o.a. Investmentbanken die MiFID für
sich nutzen können, dann bitte
Ihre eMail an PNWorld(at)t-online.de |
| 02.05.07 Broschüre "Finanzplatz":
Fundgrube für MiFID-Enthusiasten |
| Eine wahre Fundgrube mit
MiFID-Informationen ist die März-Ausgabe der PR-Publikation
des Finanzplatzes Frankfurt. So beschreibt Dr. Jochen Seitz, Simmons
& Simmons, wie die MiFID das Bank-Kunden-Verhältnis verändern
könnte. Rainer Riess von der Frankfurter Börse deutet
an, welche Chancen er sieht, durch die MiFID neue (bezahlbare) Dienstleistungen
anzubieten. Peter Scherer, Clifford Chance, meint in seinem Artikel,
dass die von anglo-amerikanisch Banken so sehnlich gewünschte
"Internalierung" von Wertpapierorders nicht unbedingt
gefördert wird. |
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Die PR-Broschüre "Finanzplatz" wird zweimonatlich
herausgegeben durch Deutsches Aktieninstitut e.V. Sie wird als
auch als gedrucktes Exemplar ausgegeben. Aber leider konnte ich
auf den Internetseite des Deutschen Aktieninstituts ("DAI")
keinen Hinweis auf eine Bestellmöglichkeit finden.
Für Internetnutzer gibt es aber über den folgenden
Link die Möglichkeit des Downloads diverser Informationen
des DAI. Unter anderem dann auch den Zugriff zu "Finanzplatz":
http://www.dai.de/internet/dai/dai-2-0.nsf/dai_publikationen.htm
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| 01.05.04 Börsen Hamburg und
Hannover veröffentlichen Best Execution-Guide |
| Eine wesentliche Anforderung
aus der MiFID-Richtlinie ist die "beste" Ausführung
von Wertpapierorders. Oft wird "beste" mit niedrigstem
oder höchstem Kurs "übersetzt". Die MiFID
meint in ihrer Originalsprache (englisch!) mit "best execution"
allerdings etwas Umfassenderes. Nämlich, dass alle Wertpapier-Dienstleister
"angemessene Maßnahmen zu ergreifen haben, um das bestmögliche
Ergebnis für die Auftraggeber zu erzielen". Das ist
auch die Anforderung, die die Börsen Hamburg und Hannover an
sich und ihre Maklerfirmen ("Skontroführer") schon
jetzt gestellt haben. |
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Die Börsen in Hamburg und Hannover veröffentlichen
deshalb schon jetzt auf ihrer Internetseite ihren "Best Execution-Guide".
Sie stellen damit schon jetzt völlige Transparenz ihrer Dienst-leistungen
her. Und geben nicht nur den angeschlossenen Börsen-mitgliedern,
sondern auch allen Privatanlegern klare und verständliche
Informationen, wie der Handel an beiden Börsen bereits "MiFID-gerecht"
abgewickelt wird. Das Lesen des Handelsguides lohnt sich!
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Link
zum Best Execution-Guide der Börsen Hamburg und Hannover (pdf-Download)
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| 30.04.06 Deutschland soll eine MiFID-Abmahnung
erhalten |
| MiFID? Noch nie gehört!
Deshalb will die EU-Kommission Anfang Mai einigen EU-Staaten "Mahnschreiben"
senden. Auch gegen Deutschland will die EU-Kommission rechtliche
Schritte wegen angeblicher Verzögerung bei der Umsetzung der
MiFID-Richtlinie senden. Dies solle eine reine Formsache sein,
ließen die EU-Bürokraten dabei verlauten. Großbritannien
soll keine MiFID-Mahnung erhalten. Klar, denn MiFID ist "britisch-getrieben".
Und aus politischen Gründen erhält England in der EU laufend
eine Sonder-behandlung |
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. Das war schon bei der
REITs-Gesetzgebung so. Obwohl sich das englische REITs-Gesetz und
das deutsche REITs-Gesetz in puncto Besteuerung ausländischer
REITs-Aktionäre keinen Deut unterscheiden, haben EU-Steuerbürokraten
"Bedenken" gegen das deutsche REITs-Gesetz angemeldet.
Gegen das britische REITs-Gesetz sind öffentlich jedenfalls
keine Bedenken bekannt geworden. |
| 09.04.07 Bundestag beschloss deutsches
MiFID-Gesetz |
| Der Bundestag hat das
MiFID-Umsetzungsgesetz am 30.03. durch-gewinkt. Damit wird nicht
nur die EU-Bürokratie mit voller Wucht auf die Deutschen losgelassen;
die Abgeordneten haben auch zugelassen, dass die jetzt ins deutsche
Recht übernommenen Vorschriften noch durch eigene Vorstellungen
der Bundesregierung ausgewalzt wurden: "Goldplating" ist
der Fachbegriff dafür. |
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Uneinsichtlich zeigten
sich die Bundestagsabgeordneten auch für die Forderung aller
durch die MiFID Betroffenen, die MiFID nicht bereits zum 1. November
2007 in deutsches Recht umzuwandeln. Dieser Termin ist für
eine seriöse Praxisumsetzung durch Kreditinstiute nicht machbar.
Andere EU-Staaten interessieren sich nicht die Bohne für
"fristgerechte" Umsetzung. In einigen ist die MiFID
noch nicht einmal in deren parlamentarisches Gesetzgebungs-verfahren
aufgenommen worden. |
Lesen Sie
hier den Bericht des Bundestagsfinanzausschusses über das deutsche
MiFID-Gesetz... |
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Die Anbieter sog. Zertifikate jubelten nach dem Bundestagsbeschluss.
Sie müssen auch zukünftig die Kosten, die Anleger
bei Kauf von Zertifikaten tatsächlich entstehen, nicht offenlegen. |
| 01.04.2007 MiFID lässt Tote
wieder auferstehen... |
| Nur wenige Börsianer
erinnern sich noch an die EASDAQ. EASDAQ war Ende der 90iger
Jahre der gescheiterte Versuch, in elektronische "Europabörse"
aufzubauen. Als Vorbild galt damals die amerikanische Computerbörse
NASDAQ. Hinter der EASDAQ standen damals als Geldgeber vorwiegend
Broker und Banken. Nach anfänglich großer Medienresonanz
schlief erstens das Interesse und der Handel an der rechtlich in
Brüssel beheimateten EASDAQ schnell wieder ein. Spektakuläre
Pleiten von an der EASDAQ notierter Aktien (Debonnair, Lernout &
Hauspie, Turbodyne) brachen ihr letztlich das Genick. |
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Jetzt taucht die EASDAQ
im neuen MiFID-Gewand und unter neuem Namen Equiduct wieder
auf. Unter der Leitung des rührigen Bob Fuller, früher
EDV-Chef des Londoner Brokers Dresdner Kleinwort, nutzt Bob Fuller
die Gunst der MiFID-Stunde. Ein kluger Schachzug, die von EU-Politikern
und EU-Bürokraten ungeliebten deutschen Börsen weiter
zur Bedeutungs-losigkeit zu verdammen. In Brüssel sind sogenannte
multilaterale Handelssystem (MTFs) angesagt. Diese sollen einen
weitaus größeren Wettbewerb im Wertpapierhandel- und
-verwahrgeschäft bringen. Equiduct hat schon jetzt den offiziellen
Segen der EU-Gewaltigen. In der offiziellen EU-Publikation Single
Market News wird Equiduct bereits als eine Plattform bezeichnet,
die in jeder Hinsicht mit der MiFID konsistent ist. |
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Über den Einfluss von Nicht-Börsen-Handelssysteme auf
die Wertpapier-landschaft in Europa referierte Prof. Dr. Peter
Gomber von der Uni Frankfurt am 16.11.2006 auf der Compliance
Tagung der Börsen-Zeitung in Frankfurt.
Dies
war sein Power-Point-Vortrag...
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Beobachter des MiFID-Gesetzgebungs-verfahren haben schon lange das
Gefühl, dass die MiFID nur dem Finanzplatz London Vorteile
bringen wird. Deshalb aufgemerkt!: Equiduct hat zwar seinen juristischen
Sitz in Belgien (wegen der Steuern und der Nähe zu EU-Bürokratie),
der operative Sitz von Equiduct ist in London. |
| 11.03.07 Aus Schweizer
Sicht: MiFID ist der Weg zum unmündigen Anleger |
Auch
im Nicht-EU-Land wird die MiFID intensiv diskutiert. Die Diskutanten
spalten sich in zwei Lager.
Das eine Lager (Großbanken mit Filiale in EU-Staaten) vertritt
die Auffassung, dass die Schweiz um die MiFID-Übernahme sowieso
nicht herum käme und deshalb so bald als möglich die MiFID
in ihre Rechtsauffassung aufnehmen sollte.
Das andere Lager (Privatbankiers) halten von der Übernahme
der MiFID gar nichts. Insbesondere die sog. Suitability-Regeln erschrecken
die Schweizer Privatbanken. |
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Die MiFID-Suitability-Paragraphen
teilen Bankkunden in drei Gruppen von Anlegern ein.
In Retail Clients ("Kleinanleger"), Professional Clients
("professionelle Kunden) und Eligible Counterparties ("geeignete
Gegenparteien").
Gemäß dem Suitability-Konzept der
MiFID muß die Bank beurteilen, was für den jeweiligen
Kunden als Anlage geeignet ist. Das stellt die bisherige
Schweizer Sicht auf den Kopf. Hier gilt, dass die Bank ihm entsprechende
Aufklärung über Anlage-produkte zuteil werden lässt
- die letzte Entscheidung jedoch beim Anleger bleibt. |
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Wegelin & Co. Privatbankiers,
St. Gallen, machen ihre Meinung deutlich:
"Der führende Finanzplatz [Zürich] tut gut daran,
sich den liberalen Rahmen zu erhalten und die neuen [MiFID]-Regeln
nicht zu übernehmen". |
| 10.03.07 MiFID beflügelt
das Seminargeschäft |
| Ohne Seminarbesuche wird
die MiFID voraussichtlich kein Mensch verstehen. Deshalb hier ein
Hinweis auf zwei MiFID-Seminare, die von der Börsen-Zeitung
und den Wertpapier-Mitteilungen in ein paar Wochen durchgeführt
werden. |
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MiFID-Check
für IT:
30.03. von 10:00-17:15h in Frankfurt
Leitung und Moderation
Ole Petersen von IBM
Anforderungen der MiFID im Privatkunden-geschäft
bei Banken:
20.04. von 09:30-17:15h in Frankfurt
Referenten u.a.
RA Dr. Jochen Eichhorn
Axel Klappstein
RA Gerrit Groeneveld |
| Detailinformation
über diese MiFID-Seminare durch Click auf diese Zeile.. |
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oder per Telefon 069/2732-162 |
| 07.03.07 MiFID beeinflusst
Credit Suisse Anlageurteil für Aktie HCI Capital |
Die Schweizer Großbank
Credit Suisse erwartet, dass das MiFID-Gesetz in Deutschland den
Anbietern Geschlossener Fonds geringere Geschäftschancen beschert.
Nach Ansicht der Credit Suisse wird sich die Zahl der Vermittlungsagenten
für sog. Beteiligungsprodukte stark vermindern. |
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Die durch MiFID wahrscheinlich
erforderliche klare Offenlegung der beim/und/oder nach dem Verkauf
dieser Anlagen fließenden Provisionen wird zudem dazu führen,
dass Käufer von Beteiligungen erschreckt die Höhe der
bisher durchweg versteckten Provisionen nicht mehr bezahlen werden.
Das führe nach Meinung der Credit Suisse dann zu geringeren
Erträgen auch bei den Herstellern ("Initiatoren")
der Beteiligungsprodukten. |
Anlageurteil HCI Capital
bei Credit Suisse seit Anfang März: "Neutral".
Vorher: "Outperform" |
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| 23.02.07 MiFID entwickelt
sich zum bürokratischem Monster befürchtet die EU |
| Kritik an dem Regulierungsmonster
MiFID wird lauter. Allerdings wurde sie erst jetzt von den Politkommissaren
in Brüssel vernommen. Besonders überrascht war EU-Binnenmarkt-kommissar
Charlie McCreevy, als er die vehemente Kritik an der MiFID auf einer
Bankenveranstaltung in London zu spüren bekam. |
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McCreevy bedauerte und kritisierte,
dass die einzelnen EU-Staaten bei der Umsetzung in nationales Recht
wieder von der Intension der MiFID durch Zusatz-regelungen ("gold
plating") abweichen. McCreevy's Aufforderung:
"Wir müssen pragmatische und praktikable Lösungen
finden". |
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Link
direkt zum Redetext von Charlie McCreevy am 20. Februar in London... |
| 19.02.07 MiFID-Praktikerbuch. |
Ab
jetzt im Shop |
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Die Umsetzung der MiFID wird eine der
größten Herausforderungen im Wertpapiergeschäft
werden - und dies nicht nur für Kreditinstitute.
Deshalb kann ein Fachbuch nicht schaden. Das erste MiFID-Buch in
deutscher Sprache wird im Mai erscheinen.
Auf rund 500 Seiten befassen sich ausgewiesene Experten aus der
Praxis mit allen MiFID-Details. |
Bank-Verlag
Ca. 500 Seiten
Erscheinungsdatum Mai 2007
Preis voraussichtlich 89,-- |
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Das Buch gibt wertvolle Hinweise insbesondere
zu den immer noch vorhandenen Zweifelsfragen. Als eines der ersten
MiFID-Bücher setzt es den Praktiker-Standard (Best Practice)
der Branche. |
| 19.02.07 Die MiFID
hat auch Spanien erfasst |
| In ihrer Januar-Ausgabe geht die spanische
Börsenvereinigung Bolsas y Mercados Espanoles (BME) auf MiFID
aus dem Blickwinkel der Bestausführung ein. |
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Sie beschreibt, welche Maßnahmen
sie ergreift, um den Anforderungen der MiFID zeitig gerecht zu werden. |
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Möchten Sie den Artikel (in spanischer
Sprache) erhalten? Dann
bitte Ihre eMail mit Absenderangabe. |
| 10.02.07 >MiFID
BaFin-Ausführungsrichtlinien: Entwurf nicht öffentlich< |
| Die vom Bundesamt für
Finanzdienstleistungsaufsicht formulierten Entwürfe zur regulierenden
Wertpapierdienstleistungs-Verhaltens- und Organisationsverordnung
(WpDVerOV) werden seitens des BaFin offenbar nur Insidern zur Verfügung
gestellt. |
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Die Öffentlichkeit
bleibt ausgesperrt. Das widerspricht den Ideen einer transparenten
Gesetzgebung und den Informationspflichten der Verwaltung. Umso
mehr darf man dem Inhaber des Lehrstuhls Recht der Universität
Augsburg gratulieren, dass auf dessen Seite die Texte zur WpDVerOV
veröffentlicht wurden. |
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zum
Text des Entwurfs sowie der Begründung für die WpDVerOV |
| 08.02.07 >MiFID-Einführung
- was wird's kosten?< |
Die Ermittlung der tatsächlichen
Kosten zur Einführung und zur Aufrechterhaltung der MiFID-Regelungen
ist schwer.
Vor ein paar Tagen legte das Beratungsunternehmen
Eurogroup eine Befragung vor, nach der die Banken im Durchschnitt
Kosten von 1,5 Millionen EUR durch MiFID erwarteten. Dieser
Betrag decke sich weitgehend mit der Anfang letzten Jahres durch
die Frankfurter Uni vorgelegten Ergebnisse.
Das kann nicht stimmen! Oder doch? Des
Rätsels Lösung dürfte im Wort "im Durchschnitt"
zu suchen sein. Eurogroup hatte 45 Befragungsrückläufer.
Wahrscheinlich waren das die Rückläufer von überwiegend
kleinen Kreditinstituten ohne große Filialnetze.
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Denn allein der Schulungsaufwand für die MiFID-leidtragenden
Bankmitarbeiter dürfte bei den bundesweit vertretenden Banken
in die zig-Millionen gehen. Einige Banken erwarten Kosten von
mehr als 20 Millionen.
Bisher hat noch offenbar noch keiner ermittelt,
wie hoch die volkswirtschaftlichen Kosten der MiFID sein werden:
Millionen von Bankkunden werden in Gesprächen mit ihren Bankberatern
neue Formulare ausfüllen müssen. Das bedeutet millionenfacher
Ausfall von produktiven Arbeitsstunden, millionenfache Fahrtkosten,
millionenfache Porto- und Papierausgaben und millionenfaches Unverständnis
und Ärger.
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01.02.07 >MiFID in Deutschland:
weiter enger Zeitplan zur Umsetzung<
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Mit heißer Nadel
wird die europäische Richtlinie MiFID ins deutsche Recht gezwängt.
Das ist die Befürchtung derjenigen, die die MiFID für
teures Geld bezahlen müssen - die Kreditinstitute.
Ein Entwurf mit Detailvorschriften des
deutschen MiFID wird in diesen Tagen durch die Bundesanstalt für
Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) an die Bankenverbände
versandt. |
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Diese können dann zwanzig! Tage lang über den BaFin-Entwurf
mit dem Titel >Wertpapierdienstleistungs-Verhaltens-
und Organisationsverordnung< ("WpDVerOV")
brüten und versuchen die bürokratischen Formulierungen
in praxisgerechte Anwendungen umzuarbeiten.
Ihre Änderungsvorschläge müssen die Bankenverbände
dann bis zum 23.02. beim Bundesfinanzministerium einreichen, um
dann am 01.03. zu einer Anhörung eingeladen zu werden.
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