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Wer sagt mir, was MiFID ist und was ich davon habe?++MiFID-report+++MiFID-report+++MiFID-report+++MiFIDreport++

Immer das Neueste auf dem Weg zum neuen EU-Wertpapierberatungsrecht. Und jetzt mit Updates
zur geplanten Überarbeitung der MiFID.

 

20.01.11 Wahnsinn setzt sich fort - MiFID-Richtlinie soll "überarbeitet" werden

Die berüchtigte MiFID-Richtlinie der
EU-Kommission soll "überarbeitet"
werden.
Die bisherige Richtlinie wurde im
November in Deutschland Gesetz und erschlägt seitdem die Kunden der Kreditinstitute mit einer wahren Regulierungs- und Papierflut.

Besser ist durch die bisherige MiFID
in der Anlageberatung nichts geworden.

Die MiFID hat eher im Gegenteil
zu mehr Verwirrung geführt.

 

In Deutschland werden EU-Richtlinien immer "goldplattiert" (Fachbegriff unter Juristen ist goldplating) in nationales Recht eingeführt. Goldplating bezeichnet damit die typisch deutsche Art immer noch eins 'draufzusetzen.

Also in EU-Richtlinien auch noch zusätzlich der deutschen Regulierungswut freie Bahn zu lassen.

Präzisere Informationen über die
kommende MiFID-Neufassung erhalten Sie durch Klick auf diese Zeile...


26.11.07 EU-Kommissar Charlie McCreevy ist verantwortlich für MiFID.

Vor ein paar Wochen gab er Einblick, ob er wirklich überzeugt ist, dass die MiFID Privatanlegern bessere Beratungen durch Kreditinstituten bringen wird.
Oder ob die MiFID der berühmte Schi...in den Ofen wurde.

Die Schweizer Zeitung Finanz- und Wirtschaft befragte Charlie McCreevy:

Am 1. November tritt die neue EU-Finanzmarktrichtlinie MiFID in Kraft. Wird sie zum Erfolg?
Ich hoffe es nicht zuletzt wegen der vielen Schweisstropfen, die wir wegen MiFID vergossen haben. Wir haben Hunderttausende von Mannstunden dafür aufgewendet. Hinzu kommen die Kosten, die den Mitgliedsländern und vor allen den Finanzunternehmen wegen der Umstellung auf MiFID entstanden sind. Sie sind erheblich.

 

Rechtfertigt der künftige Ertrag den hohen Vorbereitungsaufwand?
Wir sind immer von substanziellen Startkosten ausgegangen. Ein erster Ertrag ist die von mehreren Investmentbanken getragene alternative Handelsplatform Türkis. Sie wäre ohne die neue Finanzmarktrichtlinie nie initiert worden.

Wird Türkis die Transaktionskosten im europäischen Wertschriftenhandel nach unten drücken?
Davon gehe ich aus.
Wie groß ist die Gefahr, dass Mitgliedstaaten die Erleichterungen, die sich durch MiFID ergeben, durch eigene Bestimmungen zunichtemachen?
Nationale Sonderregelungen, so bedauerlich sie auch sind, werden wir kaum verhindern können. Nicht alle Länder trauen Investoren das gleiche Urteilsvermögen zu. Einige glauben, Anleger stärker vor sich selbst schützen zu müssen.


25.11.07 Vermittler von Geldanlagen müssen noch viel lernen
Sogenannte freie unabhängige Vermittler wissen noch nicht sehr viel über die neuen Beratungspflichtigen, die sich aus der MiFID ergeben.

Dies ist die Kernaussage aus einer Umfrage, die der Makler-Pool Monad vorgenommen hatte. Allerdings ist die Datenbasis dieser Umfrage mehr als dürftig. Es nahmen lediglich 50 Teilnehmer an einer Online-Befragung Monads teil.
 

Entsprechend vorsichtig formuliert Monad dann auch das Umfrage-Ergebnis. Nämlich, dass "der Wissenstand über die Gesetze ausbaufähig ist".

Die Zeitschrift Portfolio folgert in einem zum obigen Thema passenden Artikel denn auch, "dass es allgemeine Einschätzung sei, Banken hätten sich auf MiFID besser vorbereitet".


20.10.07 MiFID-Kosten der Börsen offenbar niedriger als gedacht
Für die Börsen und die Betreiber sog. Handelsplatformen scheint die MiFID nicht so teuer zu werden.

Das jedenfalls ist der Tenor einer Umfrage die das sog. E-Finance Lab an der Universität Frankfurt bei den Börsen gemacht hat.

Demnach haben rund 80 % der knapp 20 Befragten als einmalige Kosten weniger als 1 Mio EUR veranschlagt, um MiFID-gerecht zu sein.
 

Als jährliche Folgekosten werden nach dieser Umfrage seitens der Börsenbetreiber weniger als 100 000 EUR erwartet.

 


21.05.07 MiFID-Einführungfrist ist "unseriös kurz".

Als "unseriös kurz" kritisierte der Chef der Bankenaufsichtsbehörde BaFin die Vorgabe der EU- und Bundes-politiker die neue Richtlinie MiFID bereits ab 1. November in Deutschland zum Gesetz werden zu lassen.
Eine solche Eile hat es bei der Übernahme anderer EU-Richtlinien noch nie gegeben. Einige Richtlinien sind erst nach Verurteilung Deutschlands durch den Europäischen Gerichtshof dann in deutsche Recht umgewandelt worden.

Die BaFiN ist gesetzlich verpflichtet, die Einhaltung der MiFID-Regeln zu kontrollieren und ggf. auch Strafen auszusprechen.

 

Und dies obwohl, wie Jochen Sanio, Chef der BaFin, selbst sagte, dass es "ein Ding der Unmöglichkeit" sei, dass die betroffene Kreditwirtschaft alles fristgerecht hinzubekommen.

Ärgerlich ist es auch, dass in einigen EU-Ländern die MiFID überhaupt noch nicht angekommen sein soll. Geschweige denn schon in deren nationales Recht umgesetzt wurde.
Relativ gerät der Finanzplatz Deutschland mit der übertriebenen und unnötigen Eile und dem mit heißer Nadel gehäckelten deutschen MiFID-Gesetz erneut ins Hintertreffen des internationalen Wettbewerbs.


20.05.07 Studenten forschen: wer weiß was über die MiFID?
Was wissen Privatanleger und deren Berater über MiFID? Welche Vorstellungen haben sie über das was die MiFID ihnen bescheren wird?

Das möchten Studenten der Johannes-Gutenberg-Uni in Mainz systematisch erheben und daraus dann eine fundierte Studie erstellen.
 

Neben der Umfrage per Internet werden die Studenten auch noch Expertengespräche auswerten und in ihre Studie einfließen lassen.

Eine Bitte an alle Leser diese MiFID-Reports: bitte beteiligen Sie sich an der Umfrage der Mainzer Studenten.

    zur Sonderseite MiFID-Umfrage...

11.05.07 MiFID ist ein regulatorisches Geschenk für die Banken
Die Schweizer Großbank Credit Suisse hat eine bemerkenswerte Sicht der Dinge, die sich in der Europäischen Union abspielen. Deren Analysten schreiben und begründen, dass die MiFID speziell ein Geschenk für "stark technologie-basierte" Banken sein wird. Diese Investmentbanken dürften dank höheren Transaktionsvolumen zu den Gewinnern gehören.  

Die Börsen dagegen würden durch die MiFID einem höheren Preisdruck und niedrigeren Handelsumsätzen leiden.

In ihrer Kurzanalyse stellen sie deshalb drei Investmentbanken zum Kauf heraus: UBS, Deutsche Bank und Goldman Sachs.

    Möchten Sie genauer wissen, warum und wie die o.a. Investmentbanken die MiFID für sich nutzen können, dann bitte
Ihre eMail an PNWorld(at)t-online.de

02.05.07 Broschüre "Finanzplatz": Fundgrube für MiFID-Enthusiasten
Eine wahre Fundgrube mit MiFID-Informationen ist die März-Ausgabe der PR-Publikation des Finanzplatzes Frankfurt. So beschreibt Dr. Jochen Seitz, Simmons & Simmons, wie die MiFID das Bank-Kunden-Verhältnis verändern könnte. Rainer Riess von der Frankfurter Börse deutet an, welche Chancen er sieht, durch die MiFID neue (bezahlbare) Dienstleistungen anzubieten. Peter Scherer, Clifford Chance, meint in seinem Artikel, dass die von anglo-amerikanisch Banken so sehnlich gewünschte "Internalierung" von Wertpapierorders nicht unbedingt gefördert wird.  

Die PR-Broschüre "Finanzplatz" wird zweimonatlich herausgegeben durch Deutsches Aktieninstitut e.V. Sie wird als auch als gedrucktes Exemplar ausgegeben. Aber leider konnte ich auf den Internetseite des Deutschen Aktieninstituts ("DAI") keinen Hinweis auf eine Bestellmöglichkeit finden.

Für Internetnutzer gibt es aber über den folgenden Link die Möglichkeit des Downloads diverser Informationen des DAI. Unter anderem dann auch den Zugriff zu "Finanzplatz":

http://www.dai.de/internet/dai/dai-2-0.nsf/dai_publikationen.htm


01.05.04 Börsen Hamburg und Hannover veröffentlichen Best Execution-Guide
Eine wesentliche Anforderung aus der MiFID-Richtlinie ist die "beste" Ausführung von Wertpapierorders. Oft wird "beste" mit niedrigstem oder höchstem Kurs "übersetzt". Die MiFID meint in ihrer Originalsprache (englisch!) mit "best execution" allerdings etwas Umfassenderes. Nämlich, dass alle Wertpapier-Dienstleister "angemessene Maßnahmen zu ergreifen haben, um das bestmögliche Ergebnis für die Auftraggeber zu erzielen". Das ist auch die Anforderung, die die Börsen Hamburg und Hannover an sich und ihre Maklerfirmen ("Skontroführer") schon jetzt gestellt haben.  

Die Börsen in Hamburg und Hannover veröffentlichen deshalb schon jetzt auf ihrer Internetseite ihren "Best Execution-Guide". Sie stellen damit schon jetzt völlige Transparenz ihrer Dienst-leistungen her. Und geben nicht nur den angeschlossenen Börsen-mitgliedern, sondern auch allen Privatanlegern klare und verständliche Informationen, wie der Handel an beiden Börsen bereits "MiFID-gerecht" abgewickelt wird. Das Lesen des Handelsguides lohnt sich!

    Link zum Best Execution-Guide der Börsen Hamburg und Hannover (pdf-Download)

30.04.06 Deutschland soll eine MiFID-Abmahnung erhalten
MiFID? Noch nie gehört! Deshalb will die EU-Kommission Anfang Mai einigen EU-Staaten "Mahnschreiben" senden. Auch gegen Deutschland will die EU-Kommission rechtliche Schritte wegen angeblicher Verzögerung bei der Umsetzung der MiFID-Richtlinie senden. Dies solle eine reine Formsache sein, ließen die EU-Bürokraten dabei verlauten. Großbritannien soll keine MiFID-Mahnung erhalten. Klar, denn MiFID ist "britisch-getrieben". Und aus politischen Gründen erhält England in der EU laufend eine Sonder-behandlung   . Das war schon bei der REITs-Gesetzgebung so. Obwohl sich das englische REITs-Gesetz und das deutsche REITs-Gesetz in puncto Besteuerung ausländischer REITs-Aktionäre keinen Deut unterscheiden, haben EU-Steuerbürokraten "Bedenken" gegen das deutsche REITs-Gesetz angemeldet. Gegen das britische REITs-Gesetz sind öffentlich jedenfalls keine Bedenken bekannt geworden.

09.04.07 Bundestag beschloss deutsches MiFID-Gesetz
Der Bundestag hat das MiFID-Umsetzungsgesetz am 30.03. durch-gewinkt. Damit wird nicht nur die EU-Bürokratie mit voller Wucht auf die Deutschen losgelassen; die Abgeordneten haben auch zugelassen, dass die jetzt ins deutsche Recht übernommenen Vorschriften noch durch eigene Vorstellungen der Bundesregierung ausgewalzt wurden: "Goldplating" ist der Fachbegriff dafür.   Uneinsichtlich zeigten sich die Bundestagsabgeordneten auch für die Forderung aller durch die MiFID Betroffenen, die MiFID nicht bereits zum 1. November 2007 in deutsches Recht umzuwandeln. Dieser Termin ist für eine seriöse Praxisumsetzung durch Kreditinstiute nicht machbar. Andere EU-Staaten interessieren sich nicht die Bohne für "fristgerechte" Umsetzung. In einigen ist die MiFID noch nicht einmal in deren parlamentarisches Gesetzgebungs-verfahren aufgenommen worden.
Lesen Sie hier den Bericht des Bundestagsfinanzausschusses über das deutsche MiFID-Gesetz...  
Die Anbieter sog. Zertifikate jubelten nach dem Bundestagsbeschluss. Sie müssen auch zukünftig die Kosten, die Anleger bei Kauf von Zertifikaten tatsächlich entstehen, nicht offenlegen.

01.04.2007 MiFID lässt Tote wieder auferstehen...
Nur wenige Börsianer erinnern sich noch an die EASDAQ. EASDAQ war Ende der 90iger Jahre der gescheiterte Versuch, in elektronische "Europabörse" aufzubauen. Als Vorbild galt damals die amerikanische Computerbörse NASDAQ. Hinter der EASDAQ standen damals als Geldgeber vorwiegend Broker und Banken. Nach anfänglich großer Medienresonanz schlief erstens das Interesse und der Handel an der rechtlich in Brüssel beheimateten EASDAQ schnell wieder ein. Spektakuläre Pleiten von an der EASDAQ notierter Aktien (Debonnair, Lernout & Hauspie, Turbodyne) brachen ihr letztlich das Genick.   Jetzt taucht die EASDAQ im neuen MiFID-Gewand und unter neuem Namen Equiduct wieder auf. Unter der Leitung des rührigen Bob Fuller, früher EDV-Chef des Londoner Brokers Dresdner Kleinwort, nutzt Bob Fuller die Gunst der MiFID-Stunde. Ein kluger Schachzug, die von EU-Politikern und EU-Bürokraten ungeliebten deutschen Börsen weiter zur Bedeutungs-losigkeit zu verdammen. In Brüssel sind sogenannte multilaterale Handelssystem (MTFs) angesagt. Diese sollen einen weitaus größeren Wettbewerb im Wertpapierhandel- und -verwahrgeschäft bringen. Equiduct hat schon jetzt den offiziellen Segen der EU-Gewaltigen. In der offiziellen EU-Publikation Single Market News wird Equiduct bereits als eine Plattform bezeichnet, die in jeder Hinsicht mit der MiFID konsistent ist.

Über den Einfluss von Nicht-Börsen-Handelssysteme auf die Wertpapier-landschaft in Europa referierte Prof. Dr. Peter Gomber von der Uni Frankfurt am 16.11.2006 auf der Compliance Tagung der Börsen-Zeitung in Frankfurt.

Dies war sein Power-Point-Vortrag...

 

Beobachter des MiFID-Gesetzgebungs-verfahren haben schon lange das Gefühl, dass die MiFID nur dem Finanzplatz London Vorteile bringen wird. Deshalb aufgemerkt!: Equiduct hat zwar seinen juristischen Sitz in Belgien (wegen der Steuern und der Nähe zu EU-Bürokratie), der operative Sitz von Equiduct ist in London.

 

11.03.07 Aus Schweizer Sicht: MiFID ist der Weg zum unmündigen Anleger
Auch im Nicht-EU-Land wird die MiFID intensiv diskutiert. Die Diskutanten spalten sich in zwei Lager.

Das eine Lager (Großbanken mit Filiale in EU-Staaten) vertritt die Auffassung, dass die Schweiz um die MiFID-Übernahme sowieso nicht herum käme und deshalb so bald als möglich die MiFID in ihre Rechtsauffassung aufnehmen sollte.

Das andere Lager (Privatbankiers) halten von der Übernahme der MiFID gar nichts. Insbesondere die sog. Suitability-Regeln erschrecken die Schweizer Privatbanken.
  Die MiFID-Suitability-Paragraphen teilen Bankkunden in drei Gruppen von Anlegern ein.
In Retail Clients ("Kleinanleger"), Professional Clients ("professionelle Kunden) und Eligible Counterparties ("geeignete Gegenparteien").

Gemäß dem Suitability-Konzept der MiFID muß die Bank beurteilen, was für den jeweiligen Kunden als Anlage geeignet ist. Das stellt die bisherige Schweizer Sicht auf den Kopf. Hier gilt, dass die Bank ihm entsprechende Aufklärung über Anlage-produkte zuteil werden lässt - die letzte Entscheidung jedoch beim Anleger bleibt.
    Wegelin & Co. Privatbankiers, St. Gallen, machen ihre Meinung deutlich:
"Der führende Finanzplatz [Zürich] tut gut daran, sich den liberalen Rahmen zu erhalten und die neuen [MiFID]-Regeln nicht zu übernehmen".

10.03.07 MiFID beflügelt das Seminargeschäft
Ohne Seminarbesuche wird die MiFID voraussichtlich kein Mensch verstehen. Deshalb hier ein Hinweis auf zwei MiFID-Seminare, die von der Börsen-Zeitung und den Wertpapier-Mitteilungen in ein paar Wochen durchgeführt werden.   MiFID-Check für IT:
30.03. von 10:00-17:15h in Frankfurt
Leitung und Moderation
Ole Petersen von IBM

Anforderungen der MiFID im Privatkunden-geschäft bei Banken:
20.04. von 09:30-17:15h in Frankfurt
Referenten u.a.
RA Dr. Jochen Eichhorn
Axel Klappstein
RA Gerrit Groeneveld
Detailinformation über diese MiFID-Seminare durch Click auf diese Zeile..   oder per Telefon 069/2732-162

07.03.07 MiFID beeinflusst Credit Suisse Anlageurteil für Aktie HCI Capital
Die Schweizer Großbank Credit Suisse erwartet, dass das MiFID-Gesetz in Deutschland den Anbietern Geschlossener Fonds geringere Geschäftschancen beschert.

Nach Ansicht der Credit Suisse wird sich die Zahl der Vermittlungsagenten für sog. Beteiligungsprodukte stark vermindern.
  Die durch MiFID wahrscheinlich erforderliche klare Offenlegung der beim/und/oder nach dem Verkauf dieser Anlagen fließenden Provisionen wird zudem dazu führen, dass Käufer von Beteiligungen erschreckt die Höhe der bisher durchweg versteckten Provisionen nicht mehr bezahlen werden. Das führe nach Meinung der Credit Suisse dann zu geringeren Erträgen auch bei den Herstellern ("Initiatoren") der Beteiligungsprodukten.
Anlageurteil HCI Capital bei Credit Suisse seit Anfang März: "Neutral".
Vorher: "Outperform"
   

23.02.07 MiFID entwickelt sich zum bürokratischem Monster befürchtet die EU
Kritik an dem Regulierungsmonster MiFID wird lauter. Allerdings wurde sie erst jetzt von den Politkommissaren in Brüssel vernommen. Besonders überrascht war EU-Binnenmarkt-kommissar Charlie McCreevy, als er die vehemente Kritik an der MiFID auf einer Bankenveranstaltung in London zu spüren bekam.   McCreevy bedauerte und kritisierte, dass die einzelnen EU-Staaten bei der Umsetzung in nationales Recht wieder von der Intension der MiFID durch Zusatz-regelungen ("gold plating") abweichen. McCreevy's Aufforderung: "Wir müssen pragmatische und praktikable Lösungen finden".
    Link direkt zum Redetext von Charlie McCreevy am 20. Februar in London...

19.02.07 MiFID-Praktikerbuch.
Ab jetzt bestellbar. Lieferung voraussichtlich im Mai. Click!Ab jetzt im Shop   Die Umsetzung der MiFID wird eine der größten Herausforderungen im Wertpapiergeschäft werden - und dies nicht nur für Kreditinstitute.
Deshalb kann ein Fachbuch nicht schaden. Das erste MiFID-Buch in deutscher Sprache wird im Mai erscheinen.
Auf rund 500 Seiten befassen sich ausgewiesene Experten aus der Praxis mit allen MiFID-Details.
Bank-Verlag
Ca. 500 Seiten
Erscheinungsdatum Mai 2007
Preis voraussichtlich 89,--
  Das Buch gibt wertvolle Hinweise insbesondere zu den immer noch vorhandenen Zweifelsfragen. Als eines der ersten MiFID-Bücher setzt es den Praktiker-Standard (Best Practice) der Branche.

19.02.07 Die MiFID hat auch Spanien erfasst
In ihrer Januar-Ausgabe geht die spanische Börsenvereinigung Bolsas y Mercados Espanoles (BME) auf MiFID aus dem Blickwinkel der Bestausführung ein.   Sie beschreibt, welche Maßnahmen sie ergreift, um den Anforderungen der MiFID zeitig gerecht zu werden.
    Möchten Sie den Artikel (in spanischer Sprache) erhalten? Dann bitte Ihre eMail mit Absenderangabe.

18.02.07 MiFID Frage und Antwortspiel der EU-Kommission
Die EU-Kommission hat es erkannt. Ihre MiFID-Richtlinien und das, was die nationalen Gesetzgeber davon machen, das versteht kein normaler Mensch. Deshalb haben sie soeben eine Internetseite geschaltet über die Fragen gestellt und Antworten gegeben werden.

  Leider ist das Frage- und Antwortspiel auf der EU-Internetseite z.Zt. nur in englischer Sprache verfügbar.
Link zur EU-Internetseite für Fragen zur Mifid:
http://ec.europa.eu/internal_market/securities/isd/questions/index_en.htm

10.02.07 >MiFID BaFin-Ausführungsrichtlinien: Entwurf nicht öffentlich<
Die vom Bundesamt für Finanzdienstleistungsaufsicht formulierten Entwürfe zur regulierenden Wertpapierdienstleistungs-Verhaltens- und Organisationsverordnung (WpDVerOV) werden seitens des BaFin offenbar nur Insidern zur Verfügung gestellt.   Die Öffentlichkeit bleibt ausgesperrt. Das widerspricht den Ideen einer transparenten Gesetzgebung und den Informationspflichten der Verwaltung. Umso mehr darf man dem Inhaber des Lehrstuhls Recht der Universität Augsburg gratulieren, dass auf dessen Seite die Texte zur WpDVerOV veröffentlicht wurden.
    zum Text des Entwurfs sowie der Begründung für die WpDVerOV

08.02.07 >MiFID-Einführung - was wird's kosten?<
Die Ermittlung der tatsächlichen Kosten zur Einführung und zur Aufrechterhaltung der MiFID-Regelungen ist schwer.
Vor ein paar Tagen legte das Beratungsunternehmen Eurogroup eine Befragung vor, nach der die Banken im Durchschnitt Kosten von 1,5 Millionen EUR durch MiFID erwarteten. Dieser Betrag decke sich weitgehend mit der Anfang letzten Jahres durch die Frankfurter Uni vorgelegten Ergebnisse.
Das kann nicht stimmen! Oder doch? Des Rätsels Lösung dürfte im Wort "im Durchschnitt" zu suchen sein. Eurogroup hatte 45 Befragungsrückläufer. Wahrscheinlich waren das die Rückläufer von überwiegend kleinen Kreditinstituten ohne große Filialnetze.
 

Denn allein der Schulungsaufwand für die MiFID-leidtragenden Bankmitarbeiter dürfte bei den bundesweit vertretenden Banken in die zig-Millionen gehen. Einige Banken erwarten Kosten von mehr als 20 Millionen.

Bisher hat noch offenbar noch keiner ermittelt, wie hoch die volkswirtschaftlichen Kosten der MiFID sein werden: Millionen von Bankkunden werden in Gesprächen mit ihren Bankberatern neue Formulare ausfüllen müssen. Das bedeutet millionenfacher Ausfall von produktiven Arbeitsstunden, millionenfache Fahrtkosten, millionenfache Porto- und Papierausgaben und millionenfaches Unverständnis und Ärger.

     


01.02.07 >MiFID in Deutschland: weiter enger Zeitplan zur Umsetzung<

Mit heißer Nadel wird die europäische Richtlinie MiFID ins deutsche Recht gezwängt. Das ist die Befürchtung derjenigen, die die MiFID für teures Geld bezahlen müssen - die Kreditinstitute.
Ein Entwurf mit Detailvorschriften des deutschen MiFID wird in diesen Tagen durch die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) an die Bankenverbände versandt.
 

Diese können dann zwanzig! Tage lang über den BaFin-Entwurf mit dem Titel >Wertpapierdienstleistungs-Verhaltens- und Organisationsverordnung< ("WpDVerOV") brüten und versuchen die bürokratischen Formulierungen in praxisgerechte Anwendungen umzuarbeiten.

Ihre Änderungsvorschläge müssen die Bankenverbände dann bis zum 23.02. beim Bundesfinanzministerium einreichen, um dann am 01.03. zu einer Anhörung eingeladen zu werden.

     

 

 

 
 
 
 
 
 
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