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+++ILB-report+++ILB-report+++ILB-report+++ILB-report+++
Dies sind die Archiv-Informationen
2005 aus der Welt der inflations-indexierten
Wertpapiere |
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29.12.2005
NordLB rät vorerst zu Floatern und Linkern |
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In einem ARD-Interview
äußerte Michael Schulz, Rentenanalyst bei der NordLB,
Hannover, seine Einschätzung des Marktes für Festverzinsliche
und Zinsen im kommenden Jahr.
Frage der ARD:
Sind sogenannte Floater, also Anleihen mit variablem Zins oder Linker,
also inflationsindexierte Anleihen, eine Alternative?
Michael Schulz:
So lange die Zinsen bzw. die Inflation steigen, auf jeden Fall.
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16.12.2005
Deutsche Linker im nächsten Jahr? |
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Die mit dem Schuldenmanagement
des Bundes beauftragte Deutsche Finanzagentur bleibt erneut völlig
unverbindlich, ob es nun irgendwann einmal inflationsindexierte
deutsche Bundesanleihen ("BUNDi") geben wird. In ihrem
neuesten sogenannten Emissionskalender für 2006 schreibt sie:
"Der Bund behält sich vor, im Jahr 2006 bei entsprechendem Marktumfeld
inflationsindexierte Anleihen ... zu begeben". Und damit sind wir
so schlau wie zuvor. |
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09.12.2005
FAZ macht Fonds mit Inflationsschutz zur Schnecke |
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In der Online-Ausgabe
der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ.net) setzt sich der Verfasser
@mho kritisch mit Investmentfonds auseinander, die "Inflationsschutz"
versprechen. Demnach sind diese Fonds teilweise keine wirklichen
Sammelgefässe-für-inflationsindexierte-Anleihen oder in
ihren Kosten ganz einfach zu hoch. Der Verfasser fragt auch, warum
ein Anleger eine Investition in Linkers überhaupt über
den Umweg eines Fonds machen solle. |
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07.12.2005
Japan gibt weitere inflationsindexierte Staatanleihe aus |
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Das japanische Finanzministerium
hat am 06.12. eine weitere inflationsindexierte Staatsanleihe im
Nennwert-Volumen von 500 Billionen Yen emittiert. Die Laufzeit beträgt
10 Jahre. Es ist die sechste inflationsschützende Anleihe,
die Japan auf den Markt gebracht hat. |
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02.12.2005
Kursinfo über US-TIPS gestrichen |
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Kursinformationen über
inflationsindexierte US-Staatsanleihen (Treasury Inflation Protected
Securities TIPS) sind dem neuen Format des Wall Street Journals
Europe (WSJE) zum Opfer gefallen.
Auch das WSJE folgt dem unglücklichen Trend einer "Kompakteisierung"
von Zeitungsausgaben. Seit ein paar Tagen ist das WSJE nicht wiederzuerkennen.
Sie sieht jetzt aus wie die Hamburger Morgenpost oder die Welt Kompakt.
Und entsprechend diesem Trend in die Zweitklassigkeit gibt's im
WSJE auch keine Kursinformationen mehr über US-Festverzinsliche.
Was bleibt? Kursinfo über die wesentlichen
inflationsschützenden Anleihen gibt es weiterhin hier... |
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| 21.11.2005 Inflationsbonds
werden in vielen europäischen Ländern seitens der Behörden
diskriminiert. |
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Das "Association
des Marchés de Taux en Euro" AMTE (frei übersetzt:
ein Forum französischer Wertpapierhändler) beklagt weiter
vorhandene Hemmnisse im Handel und in der diskriminierenden steuerlichen
Behandlung von inflations-indexierten Anleihen. So müssen z.B.
deutsche Anleger bei inflationsschützenden Anleihen auch den
späteren Inflationsausgleich versteuern. In Spanien z.B. ist
es Investmentfonds derzeit nicht gestattet, inflationsgeschützte
Anleihen zu erwerben. |
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| 15.11.2005 Pensionsfonds
greifen bei Linkers zu |
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"Britische Pensionsfonds
kaufen verstärkt inflationsindexierte Anleihen". Dies
ist die Beobachtung von Dariush Mirfendereski, Chef für den
Handel mit inflationsgebundenen Wertpapieren bei UBS in London.
Dariush Mirfendereski ist in "Inflationskreisen" bestens
bekannt. Schrieb er doch zusammen mit Mark Deacon und Andrew Derry
im Jahr 2003 den Klassiker der Fachbücher über inflation-indexed
securities. Damals war er senior inflation derivatives trader bei
Barclays Capital. |
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13.11. 2005
Inflation: hinter den Kulissen ein Thema |
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>Inflation stellt Absatzerfolg der großen Rentenfonds
in Frage<
und
>Schutz vor dem Inflationsgespenst<
Zwei dicke Überschriften, am 20.10. im Handelsblatt bzw
am 05.11. in der Börsen-Zeitung, die leider so nicht in den
Rentenfondskäufern gelesenen Heimat- und Lokalzeitungen gedruckt
wurden.
Beide Artikel befassen sich mit den derzeitig sehr großen
Risiken für Rentenfonds-Anleger. Der Handelsblatt-Artikel
weist deutlich auf den UR-FEHLER hin, den Rentenfonds-Käufer
immer wieder machen: nämlich auf die zurückliegende
Performance zu schauen und entsprechend dann Milliarden in Rentenfonds
hineinzuschütten, wenn die zukünftig zu erwartenden
Renditen nur sehr, sehr gering sein können. Nämlich
dann, wenn der Zinstrend zu höheren Zinsen zu beginnen scheint.
Der Artikel in der Börsen-Zeitung stellt den schon wieder
höheren Geldwertschwund in den Mittelpunkt und nennt konkret
Rentenfonds, die in inflationsschützende Wertpapiere investieren.
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09.11.2005
Hier noch ein Nachtrag; eine Reuters-Meldung aus dem Oktober: |
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Berlin (Reuters) - Die
Deutsche Finanzagentur will ihr Instrumentarium für das Schuldenmanagement
des Bundes zügig erweitern und wartet auf den geeigneten Zeitpunkt
zur erstmaligen Begebung inflationsindexierter Anleihen. In einem
von der Agentur am Donnerstag (27.10.) verbreiteten Magazinbericht
wird ihr Geschäftsführer Gerhard Schleif zitiert: "Es ist sehr wichtig
so viele Instrumente wie möglich zu haben". Und er ergänzte: "Daher
hilft uns jedes neue Instrument, mit dem wir unseren Instrumentenkasten
anreichern können, beim Erreichen einer optimalen Flexibilität".
Das sei der Hintergrund gewesen, dass das Finanzministerium der
Agentur im vergangenen Jahr die Möglichkeit zur Begebung von Fremdwährungsanleihen
gegeben und die Möglichkeit eröffnet habe, inflationsindexierte
Anleihen auszugeben. Die vergangenen Monate seien allerdings nicht
allzu günstig gewesen für die Begebung solcher inflationsindexierter
Anleihen. "Aber wir befinden uns in einem längerfristigen Prozess
und warten auf Möglichkeiten in der Zukunft". Übergreifendes Ziel
dieser Politik sei, für den Bund Geld zu sparen, wo immer man das
könne. Dazu gehöre auch, Möglichkeiten für inflationsindexierte
Anleihen zu nutzen. Die "Bundesrepublik Deutschland - Finanzagentur
GmbH" wurde im September 2000 gegründet und ist in alleinigem Besitz
des Bundes. Sie betreibt das Schuldenmanagement für den Bund |
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01.11.2005
Mit Inflation Geld verdienen? |
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Diese Idee vermitteln
die kreativen Konstrukteurer eines sog. Zertifikats, dessen spätere
Rückzahlung sich aus dem Harmonisierten Verbraucherpreisindex
des Eurolands (ohne Tabak) = HVPIxT ableitet. Die als Pro Inflations
Zertifikat bezeichnete Anleihe der HypoVereinsbank soll in Kürze
emittiert werden und hat die Wertpapier-Kenn-Nummer HV0911. |
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26.10.2005
Weiß Baring Asset Management mehr? |
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In einem Aufsatz über
Inflationsgeschütze Anleihen im heutigen Sonderteil des Handelsblatts
schreibt Bartlin Schöpflin von Baring Asset Management, dass
"das Bundesfinanzministerium noch in diesem Herbst inflationsgeschützte
Anleihen begeben werde, um der schleichenden Inflation Einhalt zu
gebieten". |
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20.10.2005
Barclays und Merrill Lynch raten zum Kauf |
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Geldanleger in den USA
wird seitens der beratenden Banken jetzt endlich klarer Rat zuteil:
Anleger sollten Treasury Inflation Protected
Securities (TIPS) massiv kaufen und innerhalb ihres Portfolios
an Festverzinslichen Wertpapieren "übergewichten";
rät Merrill Lynch. Den gleichen Rat erteilt Barclays seinen
Kunden. |
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15.10.2005
Schweiz weiter ohne inflationsindexierte Staatsanleihen |
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Die Zürcher Zeitung
Finanze und Wirtschaft beschreibt, wie sich der Anleger gegen die
Schwindsucht der Kaufkraft des Ersparten durch inflationsindexierte
Anleihen absichern kann. Die FuW schreibt, dass die Schweiz keine
Eile mit der Ausgabe von Linkers habe: die Bundesschuld könne
weiter über nomale Anleihen finanziert werden. Neue Käuferschichten
für ihre Schuldenwertpapiere benötige die Schweiz auch
im nächsten Jahr nicht, da die Neu-Schuldenaufnahme im kommenden
Jahr eher etwas sinken werden. |
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13.10.2005
Gratulation zur Diplomarbeit über ILB's |
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Herzlichen
Glückwunsch!
Katja Schlage, Studentin der Technischen Universität Dresden
hat vor kurzem ihre ganz ausgezeichnete Diplomarbeit über Inflationsindexierte
Anleihen - Funktionsweise, Vorteile und Risiken - abgeschlossen.
Die Arbeit von Katja Schlage gibt einen detaillierten und umfassenden
Einblick, beschreibt Vor- und Nachteile aus Sicht des Anlegers sowie
der Emittenten. |
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26.09.2005
Preissteigerung kommt ins Laufen: deutsche Inflationsrate im September
voraussichtlich auf 2,5 % gestiegen! |
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Anleger können sich
gegen laufende Entwertung ihrer Ersparnisse wehren. Allerdings nicht
mit deutschen Staatsanleihen. Denn der Finanzminister hat noch immer
kein grünes Licht zur Ausgabe solcher international durchaus
üblicher inflationsindexierten Anleihen durchringen können.
Dennoch können auch Privatanleger diese cleveren Anleihen erwerben.
Frankreich gibt inflationsindexierte Staatsanleihen in der Währung
Euro aus. Gut informierte Banken wickeln Aufträge zum Kauf
dieser Anleihen gern ab. |
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25.09.2005
Zufriedene Gesichter in der City |
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Das britische Debt Management
Office (DMO), hat in der letzten Woche für das englische Finanzministerium
einen 50jährigen Linker im Volumen von 1 Milliarde GBP emittiert.
Großer Erfolg. Nachgefragt wurden von interessierten Anlegern
rund 1,25 Milliarden Pfund. |
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19.09.2005
Deutsche inflationsschützende Staatsanleihen? In absehbarer
Zeit nicht! |
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Herbeipfeifen möchten
viele Manager aus dem Fonds- und Geldanlagegeschäft nun endlich
auch inflationsindexierte deutsche Staatsanleihen. "Ich gehe
davon aus, dass Deutschland noch in diesem Jahr Linkers begeben
wird", wird Leif Bjurstroem, Fondsmanager bei DWS, vom Handelsblatt
zitiert.
Ähnliche Aussagen kann man seit einem Jahr hören. Erst
hieß es, "im Frühjahr 2005", dann sollte es
"im Herbst soweit sein".
Nix kommt! Denn bei Inflationserwartungen, die niedriger als die
tatsächlich aktuelle Preissteigerung sind, ist die Ausgabe
von inflationsindexierten Bonds für den Finanz-Schuldenminister
kein gutes Geschäft. |
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10.09.2005
Japan gibt weitere inflationsindexierte Staatsanleihe heraus |
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Am 06. September hat das
japanische Finanzministerium eine weitere 10jährige inflationsindexierte
Staatsanleihe emittiert. Volumen: 500 Milliarden Yen = rund 4,5
Mrd USD. |
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10.09.2005
Anlageexperten haben Lust auf deutsche Linkers verloren. |
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Barclays Capital, die
führende Händlerbank von inflations-indexierten Anleihen,
fragt jährlich, wie die Einstellung professioneller Anlageexperten
zu Linkers ist.
80 % der an einer Barclays-Konferenz teilnehmenden 66 Experten meinen,
dass BUNDi, also deutsche inflations-indexierte Staatsanleihen,
zweckmäßig seien.
Allerdings meinen nur 19 %, dass man deutsche Linkers unbedingt
braucht.
Vor einem Jahr hielten über 50 % der Profis die Einführung
von deutschen Inflationsbonds für erforderlich.
Hintergrund dieser lauen Stimmung zu Gunsten deutscher inflations-indexierter
Staatsanleihen dürfte die immer wieder herauszögernde
Haltung des Bundesfinanzministers sein, eine Linker-Emission auf
den Markt zu bringen. Allerdings würde eine derartige Emission
aktuell für den Staat eine ungünstige Emission sein. |
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28.08.2005
Ist Inflation in Euroland gleich Inflation in USA oder Japan? |
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Für jeden Verbraucher/Statistiker
bleibt eine Grundfrage bestehen:
Kann man statistische Daten der unterschiedlichen Länder dieser
Welt wegen der unterschiedlichen Erhebungs- und Berechnungsweise
tatsächlich vergleichen?
Ist also eine US-Preissteigerungsrate von 2,2 % genausoviel wie
eine EU-Preissteigerungsrate von ebenfalls genau 2,2 %.
Die Europäische Zentralbank (EZB) hat zur >Vergleichbarkeit von
Statistiken für das Euro-Währungsgebiet, USA und Japan< einen ausgezeichneten
Artikel verfasst, der präzise Antwort gibt. Möchten Sie diesen Aufsatz
lesen? Dann bitte Ihre
eMail mit postalischer Adresse und der Artikel kommt umgehend.
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20.08.2005
Diplomarbeit über Inflationsindexierte Anleihen |
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Herzlichen
Glückwunsch!
Torsten Höfer, Fachhochschule Kaiserslautern, hat seine
Diplomarbeit >Inflationsgeschütze Anleihen - Baustein
im Rahmen der Asset Allocation< abgeschlossen und seinen Professoren
vorgelegt. Herr Höfer untersuchte u.a. auch die Volatilität
inflationsindexierter Anleihen im Vergleich zu "normalen"
Anleihen. Seine Untersuchungen bestätigen, das die Volatilität
inflationsgeschützter Anleihen mit kurzen und mittleren Laufzeiten
bemerkbar geringer ist.
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03.08.2005
Privatbankhaus Metzler denkt tiefgründiger |
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In einem Interview, veröffentlicht
am 21.07. in der Börsen-Zeitung, bringt es Johannes Reich, einer
der Partner des Bankhauses Metzler, auf den Punkt:
Auf die Frage, welche Auswirkungen eine weitere Abschwächung des
Euro in puncto Inflation mit sich bringen wird, antwortet er klar
und präzise:
"...mit weiteren Ölpreissteigerungen und einer Euro-Abschwächung
bekommt man in Europa ein Phänomen, das importierte Inflation genannt
wird. Kein schönes und ein schwer handhabbares Phänomen im Übrigen,
solange gleichzeitig die europäische Wirtschaft aus eigenem Antrieb
so schwach wächst wie gegenwärtig. Inflation kann sich im Moment
zwar niemand so recht vorstellen, weil wir eher daflatorische Tendenzen
haben. Dennoch hat die Europäische Zentralbank die inflatorischen
Gefahren sehr genau zu beobachten". |
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02.08.2005
Erinnern Sie sich? - an den Aufsatz "Realzinsen: Entwicklung
und Determinanten" |
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In ihrem Monatsbericht
Juli 2001 hatte die Deutsche Bundesbank
in einem ganz ausgezeichneten und hervorragend verständlichen
Aufsatz den Zusammenhang von (realen) Zinsen und Inflationserwartung
beschrieben. Und nicht nur dies - die Bundesbank erklärte u.a.
auch ganz genau, was es mit der berühmten Fisher-Parität
("Fischer-Formel") auf sich hat und wie diese zu verstehen
ist.
Eine wirklich lohnenswerte Lektüre für alle, die Zusammenhänge
in der Welt des Geldes verstehen wollen.
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01.08.2005
Argentinien gibt Linkers aus |
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Inflation in Argentina
is expected to top 10 percent this year, spurring demand for a recent
$1.05 billion government offering of inflation-indexed bonds. |
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31.07.2005
Deutsche inflations-indexierte Anleihen sind eine schwere Geburt |
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Deutsche inflationsindexierte
Anleihen könne es noch in diesem Jahr geben. Das bestätigte
Gerhard Schleif, der Chef der Deutschen Finanzagentur, der früheren
Bundesschuldenverwaltung, am 21. Juli der Nachrichtenagentur Bloomberg.
Allerdings gäbe es noch einiges zu klären! Insbesondere
die steuerliche Behandlung der Beträge, die den Anleger vor
Inflation schützen sollen. Denn nach bisherigem Stand der Steuergesetzgebung
würden nicht nur die Zinsen auf Inflationsschützende Anleihen
besteuert, sondern insbesondere auch der wegen Inflation ausgezahlte
später Mehrbetrag bei der Endfälligkeit dieser Anleihen.
Schon im Herbst 2004 hatte es das Gerücht gegeben, die Steuerbehörden
würden wegen der kommenden deutschen Inflationsbonds eine Ausnahme
von ihrer ohnehin schon undurchdringlichen Besteuerung bei Kapitaleinkommen
machen: sie würde die deutsche Linker bei Haltedauer bis zur
Endfälligkeit per se nicht als sogenannte Finanzinnovation
ansehen. Damit würde dann erreicht, dass die Besteuerung des
Inflationsausgleichs wegfiele.
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25.07.2005
US-Schatzamt mit
19 1/2-jährigen Linkers |
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Das amerikanische Schatzamt
(US-Treasury) hat am 21. Juli eine neue inflationsschützende
Staatsanleihe mit einer Laufzeit von 19,5 Jahren ausgegeben.
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24.07.2005
England 50-jährige Linkers in Sicht |
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Das britische Schatzamt
plant, im September erstmals eine 50-jährige Anleihe mit Inflationsschutz
auszugeben und reagiert damit auf die starke Nachfrage nach Linkers
speziell durch Pensionsfonds. Siehe auch Meldung 08.02. am Ende
dieser Seite. |
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19.07.2005
Immobilienpreise schüren Inflation |
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Der Chef der holländischen
Notenbank und EZB-Ratsmitglied, Nout Wellink, wurde deutlich: er
sprach sich massiv gegen eine Senkung des EZB-Leitzinses aus. Er
ist negativ beeindruckt von den wahnsinnigen Preissteigerungen bei
Immobilien in Spanien und auch in Frankreich. Wellink wörtlich:
"Dieser Aufbau von Liquidität [EZB-Geldmenge] kann nicht
immer so weitergehen. Am Ende ist das, was man bekommt, Inflation". |
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18.07.2005
Inflationsschub durch höhere Mehrwertsteuer |
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Die von der CDU geplante
höhere Mehrwertsteuer geht in die Preise: das Statistische
Bundesamt rechnet mit einer Erhöhung der Inflation um 0,9 Prozentpunkte.
Das wären dann satte 2,8 %; wenn wir die aktuelle Preissteigerung
von 1,9 % zu Grunde legen. |
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23.06.2005
Inflationsindexierte Bundesanleihen doch nicht tot? |
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Peter Müller von der Commerzbank
glaubt, dass Inflationsindexierte Anleihen könnten bereits ab September
kommen. Dies sagte der Rentenmarkt-Experte soeben in einem Interview
mit der Nachrichtenagentur Reuters. |
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15.06.2005
Index-Linked Treasury aufgestockt |
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Englands Schatzkanzler
hat der drängelnden Nachfrage institutioneller Anleger nach
inflationsindexierten Anleihen nachgegeben und wird die schon umlaufende
inflationsschützende 4,125 % Staatsanleihe (Endfällig
22.07.2030) um 450 Millionen Pfund aufstocken und diesen zusätzlichen
Emissionsbetrag am 23.06. emittieren. |
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07.05.2005
PIMCO hält viel von TIPS |
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Die auf Bondanlagen spezialisierte
US-Investmentgesellschaft Pimco hält viel von Treasury
Inflation Protected Securities, den inflationsindexierten US-Staatsanleihen.
Bill Gross, der Pimco-Chef, kam in der April-Ausgabe seines >Investment
Outlook< zu folgendem Schluss: "Erstklassige Anleihen,
besonders solche mit Inflationsschutz, sind noch immer die besten
Investments am Rentenmarkt". |
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04.05.2005
BUNDi nicht in Mai? |
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Im Mai wird es offenbar
die erste Fremdwährungsanleihe Deutschlands geben. Aller Voraussicht
eine US-Dollar-Anleihe mit 10jähriger Laufzeit.
Im Zuge der Modernisierung des Schuldenmanagements der Bundesrepublik
war nicht nur von der Emission von Fremdwährungsanleihen die
Rede gewesen, sondern auch von der Ausgabe international stark nachgefragter
Inflationsindexierter Anleihen ("BUNDi"). Die Ausgabe
dieser Anleihen scheint weiter auf Eis zu liegen. |
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10.04.2005
Was meint Bank of America? |
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Holger Schmieding, Chefökonom
Europa der Bank of America über inflationsgeschützte Anleihen:
"Inflationsgeschützte Bonds schützen direkt nur
vor der Inflationen, nicht vor einem allgemeinen Anstieg der Renditen.
Ich halte die realen Renditen in der letzten Zeit insgesamt für
zu niedrig und erwarte daher auch für die inflationsgeschützten
Anleihen einen begrenzten Renditeanstieg". (Schmieding
in einem ausführlichen Interview der Finanz & Wirtschaft,
Zürich). |
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27.03.2005
Robeco: Inflation wird am Anleihenmarkt zum Thema |
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Edith Siermann, Chief
Investment Officer, Fixed Income, der großen internationen
Investmentgesellschaft Robeco in einem Interwiew mit der Zürcher
Zeitung Finanz & Wirtschaft:
FuW-Frage:
Die Rendite der zehnjährigen US-Staatsanleihe sprang diese
Woche auf ein Siebenmonatshoch. ... Ist das der Startschuss für
einen Anstieg der Renditen in den USA?
Edith Siermann:
Nein, noch nicht. Obligationen werden sich im laufenden Jahr volatil
bewegen, die Zinsen in den USA Ende Jahr insgesamt jedoch höher
liegen als derzeit. Das Thema Inflation wird
die internationalen Anleihenmärkte beschäftigen,
so wie vergangenes Jahr die US-Arbeitsmarktdaten die Investoren
umtrieben. ... Nun besteht das Risiko, dass die
Inflation stärker steigen wird als angenommen. |
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22.03.2005
Linkers erstmalig mit größeren Kursrück-gängen |
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Mit dem Anstieg der US-Renditen
bei langlaufenden Anleihen sind auch die Kurse der TIPS gefallen.
Dennoch: TIPS haben sich genau so verhalten, wie es im "Lehrbuch"
steht: sie sind weniger im Kurs zurückgegangen und ungeschützte
normale US-Staatsanleihen mit gleicher Laufzeit. Diese verloren
in der Zeit vom 10.02. - 10.03. rund 3,35 % ihres Kurswertes. TIPS
büßten 2,21 % ein. |
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21.03.2005
HypoVereinsbank sieht
Signale für höhere Zinsen |
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Ende Februar bereits warnte
der neue Chefvolkswirt der HypoVereinsbank, Jörg Krämer,
vor steigenden Zinsen und der US-Ökonom der Bank, Rober Kubarych,
vor einer Blase: Die Preise am US-Immobilienmarkt seien deutlich
überhöht. |
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13. 03.2005
F&C erwartet enormes Wachstum im Markt für inflationsgeschützte
Anleihen |
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Eine der größten
Vermögensverwaltungsgesellschaften der Welt (176 Mrd Euro unter
Management), die Londoner F&C Asset Management plc, sieht seit
2004 ein verstärktes Interesse an inflationsgeschützen
Anleihen und erwartet, dass sich der Trend über die nächsten
12 bis 18 Monate fortsetzen wird.
F&C schätzt, dass sich das weltweite Volumen dieser Anleiheart
Ende 2004 bereits ein Volumen von 513 Mrd EUR aufwies. Ein Jahr
vorher war es 380 Mrd EUR. |
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12.02.2005
Tiefe Zinsen bringen Inflationsgefahr |
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"Weil tiefe Zinsen
langfristig die Inflation anzufachen drohen, würden die europäischen
Staaten nun Ernst machen und das Angebot an realwertgesicherten
Anleihen, deren Zinszahlung an einen Inflationsindex gebunden ist,
kräftig ausbauen", schreibt US-Broker Morgan Stanley in
einer neuen Studie über die Kreditaufnahme 2005 der Staaten
der Europäischen Währungsunion EWU. Das Platzierungsvolumen
dieser Anleihen, die unter Anlegern immer beliebter werden, dürfte
dieses Jahr erstmals mehr als 50 Mrd EUR betragen. In den letzten
drei Jahr habe es sich verfünftfacht, so Morgan Stanley. |
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08.02.2005
Englische Inflationsbonds werden knapp |
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In Großbritannien
sind inflationsindexierte Staatsanleihen nach Meinung der britischen
Pensionskassenvereinigung zur Mangelware geworden. Inflationsindexierte
Anleihen seien für sie unverzichtbar, um die Aktiv- und Passivseite
ihrer Bilanz besser in Einklang zu bringen, so die Pensionskassen-vereinigung. |
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29.01.2005
Italien platziert neue fünfjährige Index-Anleihe |
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Mit einer neuen 5jährigem
inflationsgebundenen Anleihe hat Italien eine "Laufzeitlücke"
in dieser Art Staatsanleihen geschlossen. Italien bietet den Anlegern
damit Linkers mit Laufzeit 2008, 2009, 2014 und 2035. Das Volumen
des neuen inflationsindexierten Bonds betrug 5 Milliarden EUR. |
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22.01.2005
US-Inflationsrate weiter über 3 % |
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Im Dezember 2004 sind
die US-Verbraucherpreise um 3,3 % im Vergleich zu Dezember 2003
gestiegen. |
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08.01.2005
Investoren aus Asien warten auf deutsche "Linkers" |
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Gerhard Schleif, Chef
der Deutschen Finanzagentur, die das Schuldenmanagement Deutschland's
managed, bestätigte, dass "viele asiatische Investoren
darauf warten, dass der deutsche Emittent in den Markt einsteigt,
um Vermögens-verwaltungsmandate nach Europa zu vergeben". |
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zu
den Informationen über inflationsindexierte Anleihen im Jahr
2004 |