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Sie möchten einen Effektenclub
oder einen Investmentclub gründen?
Ein Club muss lebendig sein und bleiben. Dann macht's
mehr Spaß
Es ist einfach, einen Investmentclub zu gründen. Ihn
dann "am Leben zu halten" ist ebenfalls nicht schwierig, da alle Mitglieder
ja auch etwas Geld investieren, ist schon von dieser Seite her das Interesse
am Club bei allen gegeben.
Dennoch hier einige Praxistipps, wie Ihr Club auch
ausserhalb der finanziellen Dinge noch erfolgreicher für alle wird:
Führen Sie konsequent monatlich die Mitgliederversammlung durch,
an der möglichst auch die Anlageentscheidungen, von allen abgestimmt,
getroffen werden. Von einem Anlageausschuss halte ich nicht's. Der "entfremdet"
die Mitglieder von Entscheidungen; und führt unabänderlich und noch
schlimmer: unterschwellig zum Murren, wenn die Kurse fallen.
Führen Sie die Jahreshauptversammlung, zu der schriftlich eingeladen
werden muss!, im März durch. Bis dahin hat Ihre Bank Ihnen alle Unterlagen
zugesandt, die für Rechenschaft und Jahresabschluss benötigt werden.
Die Jahreshauptversammlung können Sie dann zugleich zur Aushändigung
und Erläuterung der Club-Bescheinigungen über die den Mitgliedern quotal
zuzurechnenden Dividenden, Steuerabzüge usw. nutzen.
Laden Sie im Sommer, wenn das Interesse an Treffs meist etwas
lahm ist, einen interessanten Gast zu Ihrem Monatstreff ein und kündigen
Sie den Referenten bei allen Mitgliedern etwas werblich an.
Gehen Sie auf Tour. Besuchen Sie z.B. gemeinsam die Zentrale
Ihrer Bank im Finanzzentrum Hamburg. Und gehen Sie mit Ihrer Bank 'mal
in die Börse und/oder die bankinternen Wertpapierhandelsräume.
Besuchen Sie gemeinsam eines oder besser: alle meine Börsenseminare.
Oder buchen Sie die Börsenseminare zur
Durchführung bei Ihnen vor Ort; z.b. am regulären Termin eines Monatstreffs.
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