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Sie möchten einen Effektenclub
oder einen Investmentclub gründen?
Ohne ein Girokonto und ein Wertpapierdepot geht es
nicht.
Deshalb ist es klug und ratsam, einen Bekannten, Verwandten
oder Freund mit Arbeitsplatz in einer Bank über die beabsichtigte Investmentclubgründung
zu informieren, oder noch besser, ihn/sie einzuladen, Gründungsmitglied
zu sein.
Das hilft dann bei den Formalitäten, die Ihr Club durchstehen muss!
Konto- und Depoteröffnung finden auf den von der Bank für die Rechtsform
GbR vorgesehenen Formularen statt.
Und weil ein Kreditinstitute heutzutage wahnsinnig viele und komplizierte
staatlich verordnete Dinge erfüllen müssen, überreichen Sie zusammen
mit den Konto-Eröffnungsunterlagen auch eine
Liste aller Mitglieder mit Name, Vorname, Straße + Ort. Diese
Liste sollte am Ende mit dem Satz enden: "Diese Mitgliederliste ist
vollständig".Dann unterschreiben alle Mitglieder diese Liste.
Fotokopie (Vorder- und Rückseite) des gültigen Personalsausweises
jedes der in der Liste aufgeführten Mitglieder;
Fotokopie der Gründungssatzung, die von allen Mitgliedern unterschrieben
wurde;
und vorsorglich auch gleich das amerikanische Steuerformular
W-8IMY, weil Sie vielleicht ja später auch einmal in US-Aktien investieren
wollen. Dann ist das Formular
W-8IMY für Ihre Bank sehr wichtig - und hält Ihnen spätere Nachfragen
vom Hals.
Informieren Sie Ihre Bank auch darüber, welche
Anlagestrategie Ihr Club haben wird. Und der/die auf der Gründungsversammlung
gewählten Club-Vertreter/Kontobevollmächtigten füllen
dann im Beisein des Bankmitarbeiters den von der Bank vorgesehenen "Analysebogen"
nach dem Wertpapierhandelsrecht (WpHG)
aus. Das Vorliegen solch' eines "Befragungsbogens" ist für
Ihre Bank wichtig.
Meine Garantie: es lohnt sich trotz dieser großen Anfangsbürokratie,
einen Investmentclub zu gründen.
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