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Börsenumsatzsteuer ist Selbstmord für den deutschen Kapitalmarkt.Dies sind die Archiv-Informationen 2009 zur kommenden neuen
Finanzsteuer, mit der die Sparer die leeren Staatskassen
füllen sollen.

Diese Steuer ist ein weiterer Sargnagel für den deutschen Kapitalmarkt und vor allem eine weitere Diskriminierung von Sparern, Geldanlegern und vor allem für diejenigen, die der deutschen Wirtschaft das dringend benötigte Eigenkapital als Privat-Aktionäre
zur Verfügung stellen.

 
30.12.09
FDP kämpft
noch gegen
neue Steuern
auf Erspartes
  Die FDP kämpft
gegen weitere Steuern, die die Sparer belasten werden.
Dafür wurde sie aber schon von der Bundeskanzlerin
scharf ins Visier genommen. Geärgert hatte sich Frau Merkel
über die Äußerungen von FDP-Entwicklungshilfeminister Dirk
Niebel, der Ende November im Tagesspiegel am Sonntag
dies veröffentlichen ließ:

"Wir brauchen keine neuen Steuern", sagte Niebel dem
in Berlin erscheinenden «Tagesspiegel am Sonntag».
Die Börsenumsatzsteuer führe nur dazu, dass alle an der Börse gehandelten Produkte teurer werden.

Und Niebel weiter: "Die Transaktionssteuer ist nicht Bestand-
teil des Koalitionsvertrags
, also wird es sie in dieser
Legislaturperiode auch nicht geben".
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29.12.09
SPD will
Finanzmarkt-
steuer
 

SPD drängelt,
dass es nun endlich eine >Finanzmarktsteuer< geben solle.

Propagandist dieser populistischen Forderung ist
Carsten Schneider, haushaltspolitischer Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion

Carsten Schneider In einem Interview des Deutschlandfunks am 23.12.09:

"Wir haben ganz klar gesagt, dass wir die Verursacher der Krise stärker mit zur Finanzierung heranziehen wollen. Das ist die Finanzmarktsteuer, am besten international.

Wenn das nicht geht, dann auch durch eine Börsenumsatzsteuer
auf nationaler Ebene. Schätzungen gehen davon aus, dass
das bis zu 20 Milliarden Euro pro Jahr bringen kann.

Das halte ich für absolut gerecht, weil nicht die Arbeitnehmer sind diejenigen, die die Krise hier verursacht haben, sondern es sind zum großen Teil Spekulationsblasen gewesen von Leuten, die viel Geld hatten. Von daher muss Kapital auch stärker zur Finanzierung herangezogen werden."

Interviewer Müller: Herr Schneider, da muss ich noch mal nachfragen. Sie sagen, 20 Milliarden bei einer Börsenumsatzsteuer. Ist das eine realistische Zahl?

Schneider: Das sind die Schätzungen für die internationale Finanzmarkttransaktionssteuer. Die kommen aus dem Finanzministerium, und ich halte die für real.

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15.12.09
Bundespräsident
will
Finanz-
transaktions-
steuer
 

Bundespräsident Köhler drängelt,
dass sich Deutschland international für eine >Finanztransaktions-
steuer< einsetzen soll. Er machte sich dafür schon bei der
Vereidigungsfeier der derzeitigen Regierung stark.

>Finanztransaktionssteuer< der Begriff, den die Politiker
gewählt haben, um den Sparern-in-Wertpapieren weiterhin
zu suggerieren, dass "nur die Banken getroffen werden sollen".

Das ist Unfug. Jegliche Steuer auf Kauf/Verkauf von
Wertpapieren vermindert die Verzinsung einer Geldanlage;
auch die der Sparer-in-Wertpapieren.

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11.12.09
Hinter den
Kulissen des
Finanz-
ministeriums
werden bereits
sog. Vorlagen
für Einführung
einer Wert-
abschöpfungs-
steuer
ausgearbeitet.
  Die Börsenumsatzsteuer ist nicht tot.

Sie wird "hinter den Regierungskulissen" weiterhin
gedacht. Und als >Finanztransaktionssteuer> derzeit
über die geeigneten Kanäle auch mediengerecht
unter's Volks gestreut.

Eingeführt werden soll auch eine >Wertabschöpfungs-
steuer< auf Preisdifferenzen beim Gold. Dies berichtete
vor ein paar Tagen die meist ausserordentlich gut
informierte Schweizer Zeitung Finanz & Wirtschaft.
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14.06.09
SPD hat Einführung einer
Börsenumsatz-
steuer auf dem
Parteitag
beschlossen
.
 

Die Planer einer bundesdeutschen Staatswirtschaft haben sich einstimmig! für die Erhebung einer Spezialsteuer für Wertpapier-
sparer ausgesprochen.

Die von der SPD nach einer Regierungsvereinigung mit der
DIE LINKEN eingeführte weitere Steuer soll Privataktionäre
und Sparer-in-Festverzinslichen-Bundesanleihen um
mehr als 60 Milliarden pro Jahr enteignen.


Argumente gegen die kommende-Sparer-Enteignung durch Kapitalumsatzsteuer interessiert die SPD nicht die Bohne

Selbst die Aussicht darauf, dass durch eine weitere Belastung von Kapitalanlegern Arbeitsplätze in Kreditinstituten, Börsenverwaltungen, Zeitungsredaktionen und vielen weiteren Dienstleistungsfirmen wegfallen, berührt die SPD nicht im geringsten. Für die SPD sind diese Arbeitsplätze nicht von
Belang; denn die Menschen in Finanzdienstleistungsunter-
nehmen tragen keinen Opel-Blaumann.

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Deutsches Aktien-institut wendet sich vehement gegen die neue Börsensteuer:   Das Deutsche Aktieninstitut ("DAI") ist im Allgemeinen wenig bissig, wenn es um die Verteidigung der Privat-Aktionärskultur geht.

Die von der SPD geforderte weitere Steuerbelastung durch Einführung einer Börsensteuer geht dem DAI aber doch über die Hutschnur.

Das DAI bezeichnete die SPD-Begründung zur Einführung einer Börsensteuer als "Verdrehung der Wahrheit". Die SPD hatte
ihre Forderung nach weiterer Diskriminierung von Eigenkapital-
gebern nämlich klar unwahr damit begründet, dass Börsen-
kurse für die Finanzkrise verantwortlich seien.
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Wohlstandsrisiko SPD:   So drastisch überschrieb die Frankfurter Allgemeine Zeitung
(FAZ) ihre vernichtende Kritik an den Steuererhöhungsplänen, die die SPD in ihr Wahlprogramm zur Bundestagswahl aufgenommen hat. Zum Punkt Einführung einer neuen Schröpfungssteuer zieht die FAZ dieses Fazit: "In dieser Steuerpolitik drückt sich der Wille der SPD aus, ein unmissverständliches Signal für mehr
Umverteilung von oben nach unten zu setzen".
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14.05.2009:
Linke + SPD sind sich schon vor der Wahl einig:

Beide wollen Privatanleger massiv diskriminieren.
 

Schon vor der Wahl ist anhand eines weiteren Beispiels klar erkennbar, dass sich SPD und Die Linke in einem einig sind: sie wollen den Weg in die Staatswirtschaft.

Die Linksfraktion verlangt die Einführung einer Börsenumsatzsteuer in Deutschland. "Zur Eindämmung kurzfristiger Spekulation" solle eine Börsenumsatzsteuer nach dem Vorbild der britischen Stempelsteuer in Höhe von 0,5 Prozent des Kurswertes eingeführt werden, fordert die Linksfraktion in einem Antrag (16/12891). Die Steuer soll ab einem Umsatz von 1.000 Euro erhoben werden und in Sonderfällen bis zu 1,5 Prozent betragen können.

Wie einig sich die beiden Verstaatlichungsparteien sind wird auch daran deutlich, dass die Wortwahl im Die-Linke-Antrag fast wörtlich mit dem der SPD übereinstimmt.

Ein Schelm, der Schlechtes dabei denkt....

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FDP wollte Aufklärung über die Börsen-steuer.   Die FDP stellte eine sog. Kleine Anfrage an die Bundesregierung,
um zu erfahren, was die Regierung zu dieser neuen Steuer denkt.
Bei Click auf diese Zeile erfahren Sie, was die FDP wissen wollte.
(Es öffnet sich die FDP-Anfrage im -Dateiformat)
     
...und die Regierung antwortete   Die Bundesregierung hat der FDP diese Antworten gegeben:
Bei Click auf diese Zeile erfahren Sie, was die Regierung
über die neue Börsensteuer denkt
.
(Es öffnet sich die Regierungsantwort im -Dateiformat)
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Mit einer weiteren neuen Steuer will die SPD das Bildung von Kapital in Privathand zur Strecke bringen:   "Zur Eindämmung kurzfristiger Spekulationen wollen wir eine Börsenumsatzsteuer nach dem Vorbild der britischen Stempelsteuer in Höhe von 0,5 Prozent (Normalsatz) bis 1,5 Prozent (Sonderfälle) des Kurswertes auf börsliche Wertpapiergeschäfte ab einem Umsatz von 1.000 Euro einführen. Gleichzeitig setzen wir uns dafür ein, dass eine solche Steuer europaweit eingeführt wird."
    (Aus dem Wahlprogramm der SPD zur kommenden Bundestagswahl)

SPD will sparen mit Festverzinslichen Wertpapieren behindern.   Anlagen in sicheren Staatsanleihen und Pfandbriefen sind der SPD offenbar ein Dorn im Auge. Die von ihr geforderte Börsenumsatz-steuer würde dem Sparer mit 1,5 Prozent beim Kauf belasten. Und dies obwohl die Rendite z.B. einer 2-jährigen Bundesanleihe nur
1,51 % bringt. Im Ergebnis bedeutet die SPD-Börsenumsatzsteuer also, dass der Sparer den gesamten Zins des ersten Jahres über die Erwerbssteuer wieder an den Staat zurückzahlt. Zusätzlich muss der Sparer dann noch rund 27 % Steuern auf den (real nicht erhaltenen) ersten Jahreszins zahlen.

SPD will Privat-Aktionäre auf dem kalten Wege vergraulen.   Deutsche Unternehmen sind im internationalen Vergleich
mit zu geringem Eigenkapital ausgestattet. Dies macht
sie in Konjunkturkrisen anfällig. Das ist auch ein Grund
für Pleiten von Aktiengesellschaften. Die diskriminierende
Besteuerung privaten Aktienbesitzes (Doppelbesteuerung
z.B. der Dividende) führte schon in den letzten Jahren dazu,
dass erforderliche Kapitalerhöhungen entweder gar nicht
oder nur von ausländischen Groß-Aktionären unterstützt
wurden. Siehe: Daimler gerät immer mehr in die Hände
großer staatsgelenkter Auslandsaktionäre.

Die Einführung einer prohibitiv hohen Börsenumsatzsteuer
würde nur deutsche inländische Privatanleger treffen.


Ausländische Aktienkäufer bzw. -verkäufer können Aktien
deutscher Unternehmen an Börsenplätzen handeln,
die keine Börsenumsatzsteuer kennen. Zum Beispiel
in Amsterdam, wo deutsche Aktien ebenso flott gehandelt
werden wie hier bei uns in Deutschland.

SPD will Lebens-versicherungen noch unattraktiver machen.   Die SPD-Börsenumsatzsteuer wird die schon jetzt mikrige
Rendite von sog. kapitalbildenden Lebensversicherungen
noch mehr in Richtung 0 % Zins drücken.
Lebensversicherungen wandeln die Lebensversicherungs-
prämien überwiegend in "Ersparnisse" für ihre Lebens-
versicherungskunden um. Als Anlageform entscheiden
sich die Manager der Lebensversicherer durchweg für
Festverzinsliche Wertpapiere. Dies bringen ihnen aber
auch jetzt nur maximal 3 bis 3,5 % an Jahreszins.
Wenn die SPD-Börsenumsatzsteuer tatsächlich eingeführt
würde, dann würde jeder weitere in eine Lebensversicherung
eingezahlter Euro nur noch mit 0,985 Cent in den
Vermögensbildungstopf einfließen. Ganz klar, dass aus
diesem verminderten Betrag die LV dann nochmals
verminderte Zinsen erwirtschaften könnte.
     

 

 

 
 

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