|
|
 |
|
>Fachbegriffe - wie sie nicht
im Lexikon stehen<
Benchmark
Im Longman Dictionary of Contemporary English wird Benchmark mit >something
that is used as a standard by which other things can be jugded or measured<
kurz, knapp und treffend erläutert.
Im Ursprung bezeichnete "benchmark" die Markierung eines
Tischlers auf seiner Werkbank.
In der Sprache der Börsianer übertragen ist Benchmark ein
Vergleichsmaßstab,
an dem z.B. der Erfolg einer Aktienanlage oder der gesamte Erfolg eines
Wertpapierdepot unterschiedlicher Aktien gemessen werden kann.
Die richtige Wahl des Benchmark ist dabei nicht einfach und oftmals
werden "falsche" Benchmarks zur Messung von Anlageerfolge
herangezogen. Es werden manchmal Äpfel mit Birnen verglichen. Wie
schwer es ist, den "richtigen" Index "herzustellen"
wurde aus der Überschrift der Börsenzeitung vom 08.10.02 deutlich:
...Index-Konzept-Suche durch Neusegmentierung des Aktienmarktes nötig...
Neu geregelt werden soll unter anderm das Auswahlverfahren für
Aufnahme/Ausscheiden in/aus dem DAX und anderen Unter-Indizes.
Typische Benchmarks sind die führenden Aktienindizes unterschiedlicher
Länder:
z.B. der DAX für Deutschland oder der STOXX-Index
für die Anlageregion Europa. Oder des MSCI World-Index für
ein Aktiendepot mit Aktien aus aller Welt.
Schwierig wird das richtige "benchmarking" bei Depots, in
denen sich eine Mischung aus Aktien und Festverzinslichen befindet.
Über die Bedeutung von Indizes in der Finanzwelt, über Index-Konzepte,
Berechnungs- methoden und Einsatzgebiete im "benchmarking"
informiert Sie das Buch >Indizes. Kennen - Einsetzen - Beurteilen<
von Dirk Gojny und Marc Ziegner.
(Update März 2004)
|
 |
|