| 25.11.08 Ohne Formulare geht es
nicht - neu: Erklärung Kirchenzugehörigkeit |
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In
den nächsten Tagen werden die Kredit-institute Millionen
von Briefen aussenden. Darin werden deren Kunden auf den kommenden
Kirchensteuer-Abzug auf Kapitalerträge hingewiesen.
Viele Kunden sind völlig erstaunt - so richtig hatten die
nie realisiert, dass auch die Kirche zugreift, wenn das Ersparte
etwas an Ertrag abwirft.
Zukünftig werden die Kirchenkassen noch mehr klingeln. Denn
Kirchensteuer ist auch auf Kursgewinne für ab 1.1.2009 gekaufte
Wertpapiere fällig.
Als Steuereintreiber hat die Bundes-regierung erneut die Kreditinstitute
auserkoren. Und diese stöhnen zu Recht unter den neuen Last,
jetzt auch noch die Zugehörigkeit zu einer kirchlichen Vereinigung
ihrer Kunden festzustellen.
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Bei der
Feststellung der Kirchenmitgliedschaft gehen die Banken offenbar
unterschiedlich vor.
Einige informieren lediglich, dass der Kirchensteuerabzug droht.
Ein Formular zur Erklärung fügen sie bewusst nicht bei.
Sie laden ein, die Filiale zu besuchen.
Andere Kreditinstitute fügen das Formular bei.
In beiden Fällen werden die Anleger nicht umhin kommen,
eine Bankfiliale zu besuchen. Denn auch das Formular ist für
ungeübte Formularausfüller so gestaltet, dass Ausfüllhilfe
erforderlich sein wird.
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| 22.11.08 Lebensversicherung verkaufen
= Abgeltungssteuer wird nicht immer fällig |
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Vor ein paar Wochen hat die Hamburger Börse über eine
Internet-Plattform den
Handel mit "gebrauchten" Lebens-versicherungen aufgenommen.
Hierdurch ergeben sich für den Lebens-versicherungskunden
zwei Vorteile:
1. einen höheren Geldbetrag im Verkauf
zu erzielen, als die sog. Rückkaufswert,
den eine Lebensversicherung für die
Auflösung des Vertrages herausrückt,
zu erzielen.
2. den Verkauf an einen "Meistbietenden"
vorzunehmen, da die Börsenplattform
konkurrenzierende Kaufangebote
aufnimmt.
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Der Verkaufserlös von Lebens-versicherungen kann dabei steuerfrei
eingestrichen werden; wenn die Abwicklung im Jahr 2008 erfolgt.
Ab 2009 ist der Verkauf von Lebens-versicherungen grundsätzlich
von der Abgeltungsteuer betroffen.
Davon wiederum gibt es Ausnahmen:
wenn der Vertrag vor dem Jahr 2005
abgeschlossen wurde, für mindestens
5 Jahre Beitrage eingezahlt wurden oder
bereits länger als 12 Jahre läuft.
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| 29.09.08 Just for show
- Anhörung von Experten zu weiteren Steueränderungen |
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Der Finanzausschuss wird am Mittwoch, dem 8. Oktober,
Sachverständige zu den Entwürfen der Bundesregierung für ein Jahressteuergesetz
2009 (16/10189) anhören. Die Anhörung zum Jahressteuergesetz,
die auch weitere Verschärfungen des Abgeltungssteuer-gesetzes
regelt, beginnt um 11 Uhr im Sitzungssaal 2 M 001 des Reichstags-gebäudes.
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Zum Jahressteuergesetz hört der Ausschuss 66 Sachverständige
an, darunter die Professoren Joachim Englisch, Gisela Färber,
Johanna Hey, Frank-Rüdiger Jach, Roman Seer, Franz Wassermeyer
und Joachim Wieland.
Erfahrungsgemäß ändern die Anhörungen an
den bereits vorformulierten Gesetzes-texten nichts mehr.
Mehr Information im
pdf-Dateiformat:
Gesetzentwurf
ansehen und downloaden
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| 22.09.08 Bundesratsbeschluss 545/08
= 100 Seiten, die es in sich haben! |
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Texte aus den gesetzgebenden Regierungsstellen haben es in sich.
Das trifft auch auf den Beschluss 545/08
des Bundesrats zu. Der Bundesrat hat
am 19.09. ein weiteres Mal über das
Jahressteuergesetz 2009 getagt - und
sog. >Prüfbitten< an die Bundesregierung formuliert.
Diese Prüfbitten haben es in sich!
Lesen
oder downloaden Sie hier im Dateiformat 
den
Bundesratsbeschluss vom 19.09.
in ganzer Länge...
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Auf 100 Seiten hat der Bundesrat dutzende von Schlupflöchern
und "Gestaltungsmißbräuche" in Bezug auf
die kommende Abgeltungssteuer gefunden und auch gleich Vorschläge
unterbreitet, die diese gestopft werden könnten.
Brisant sind dabei auch die verräterrischen Zeilen, aus
denen klar zu lesen ist, dass das neue Personenkenn-zeichen zukünftig
genutzt wird, jegliche Kapitalerträge von Geldanlegern zentral
zu überwachen.
Die verräterischen
Zeilen zur Überwachung lesen...
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18.09.08 Die Katze hat es gemerkt.
Bundesrat erteilt Prüfbitten zur Stopfung von
Schlupflöchern |
Der Bundesrat wird morgen
(19.09.) viele geplante "Reparaturen" an mit heißer
Nadel genähten Gesetzen vorschlagen.
Unter anderem auch im Tagesordnungspunkt zum Jahres-Steuergesetz
2009. |
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Der Bundesrat wird in
puncto Abgeltungssteuer der Bundesregierung mehrere "Prüfbitten"
erteilen, die sich auf
1. Schlupfloch >Depot mit Versicherung ummanteln" und/oder
2. Schlupfloch >Erträge aus Swap-Geschäften< beziehen. |
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Mehr
und die genauen Texte gibt es im
pdf-Download
der Bundesratsagenda
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Das sind in der Vorlage,
die dem Bundesrat vorgelegt wird, die
Punkte 15 (Fondsmantel) und 18 (Swap) |
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| 04.09.08 Mäuse
wissen es - zuviel Geraschel weckt die Katze |
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Groß angelegte Werbemaßnahmen, die für sog.
Anlageprodukte werben, mit denen die Abgeltungssteuer umgangen
werde, sind den Steuereintreibern selbstverständlich ein
Dorn im Auge - und führen zu weiteren Rundumschlägen
der Finanzbeamten.
So will das Finanzministerium eine bewusst seitens einiger Finanzvertriebe
"gestrickte" Umgehungsmöglichkeit stoppen.
Bei dieser Umgehungsstrategie werden komplette Depotbestände
in einen "Lebensversicherungsmantel" eingebracht. Dabei
gilt die Einbringung der Depotbestände als Einmalprämie.
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Diese Konstruktion hätte dazu geführt, dass die
mit Wertpapieren (und den Erträgen daraus) gefüllte
Lebens-versicherung erst bei Endfälligkeit nur mit den für
Lebensversicherungen ermäßigten Steuersatz versteuert
worden wäre.
Das Finanzministerium wird entscheiden, dass solche Lebensversicherungen
wie normale Vermögensverwaltungen gehandelt werden.
Und damit unterliegen die Gewinne und Erträge dann der "normalen"
jährlichen Abgeltungssteuer.
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| 25.07.08 Nach der Abgeltungsteuer
bald die Schedulensteuer. |
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Entwaffnend offen und zugleich mehr als ärgerlich "gestand"
der CDU/CSU-Finanzexperte und stellvertretende Fraktionsvorsitzende
Michael Meister auf einer nicht öffentlichen Veranstaltung
Anfang Juli ein, dass die
kommende Abgeltungsteuer mit diversen Unzulänglichkeiten
gespickt sei.
Und er hatte noch viel Schrecklicheres in petto. Er plädiere
für eine Ausweitung der Abgeltungsteuer. Zugleich
wäscht er seine Hände in Unschuld.
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Erstens hätte die,
Aktie und Aktionäre diskriminierende, Abgeltungsteuer eingeführt
werden müssen, um 500 Millionen Euro einzubringen, die zur
Finanzierung der sog. Unternehmensteuerreform gebraucht werden.
Und zweitens würde die Ausweitung der Abgeltungsteuer ja auch
von den Professoren des Sachverständigenrats gefordert. Diese
plädieren für eine sog. Schedulensteuer auf Kapital- und
Unternehmenseinkünfte. |
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| 15.07.08 Die Hoffnung stirbt zuletzt |
| Die Fondsindustrie hofft
noch immer auf eine Verbesserung ihrer Situation unter dem Regime
der kommenden Abgeltungsteuer. Sie hofft, dass im Rahmen des sog.
Jahressteuergesetzes 2009 die diskriminierende Besteuerung von Kursgewinnen
für laufende Fondssparpläne abgeschafft wird. |
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Nach der Sommerpause des
Parlaments und des Bundesrates wird das Jahressteuergesetz 2009
politisch beraten.
Am 14. November wird der Bundestag über den Gesetzestext entscheiden.
Am 19. Dezember der Bundesrat. |
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| 12.07.08 Führt die Abgeltungssteuer
zum Rücktransfer von Auslandsgeldern? |
| Die Bundestagsfraktion der Grünen
wollte von der Bundesregierung erfahren, worauf sie sich so optimistische
stütze, dass die Abgeltungssteuer sogar zum Rücktransfer
von Geldern aus dem Ausland führen würde. |
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Die
Antwort des Finanzministeriums auf die Anfrage der Grünen erhalten
Sie durch Click auf diese Zeile im
pdf-Download.
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| 09.07.08 Fragen über Fragen
- und Antworten des Finanzministeriums |
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Kreditinstitute und Investment-gesellschaften sind die Leidtragenden
der mega-komplizierten Besteuerung von Kapitalgewinnen und Kapitalerträgen.
Zudem nimmt der Finanzminister die depotführenden Stellen
auch noch in
"Vorbeugehaft": Kreditinstitute werden
für den korrekten Abzug von vornherein
für haftbar gemacht. Bußgelder und
Strafen angedroht, wenn etwas falsch
gemacht werden sollte.
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Da ist nur ganz natürlich, wenn die Steuer-experten in den
Kreditinstituten die neuen Vorschriften des Einkommensteuer-gesetzes
pingeligst auseinandernehmen - und dann Fragen über Fragen
durch das Finanzministerium erläutert haben wollen.
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| 07.07.08 Abgeltungssteuer ist die
bekannteste Steuer bei den Deutschen |
Diese Aussage verblüfft.
Denn die Banken veröffentlichen laufend "Umfrage-ergebnisse",
nach der nur jeder Zweite den Begriff Abgeltungssteuer kenne.
Der Umfrageergebnisse sind aber gänzlich anders zu werten!
Denn wenn jeder Zweite die Abgeltungssteuer kenne, dann wären
das 41 Millionen Bürger. Aber so viele Sparer, die überhaupt
mit der Abgeltungssteuer in Beziehung kommen könnten, gibt
es leider in Deutschland nicht.
Angesichts der mikrigen Zahl von privaten Aktienanlegern hat
die Abgeltungssteuer "gesamtdeutsch" ja auch nur wenig
negative Relevanz.
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Im Gegenteil: Zinserträge werden für Millionen von Sparern-in-Festverzinslichen
sogar niedriger besteuert.
Angesichts der problematischen Beratungspraxis der Kreditinstituten
schreibt die Börsen-Zeitung dann auch treffen:
"Anleger, die den Abgeltungssteuer-Endspurt einfach verschlafen,
machen vielleicht nicht das schlechteste Geschäft".
Das weist ziemlich deutlich darauf hin, dass die Abgeltungssteuer
offensichtlich zur "Generierung" von Provision genutzt
wird.
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| 08.05.08 Bundesregierung bastelt
weiter am Abgeltungssteuergesetz |
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Berlin: (hib/VOM) Die Bundesregierung plant in ihrem Entwurf
des Jahressteuergesetzes 2009 eine Bereinigung von Vorschriften
im Zusammenhang mit der Abgeltungsteuer auf Kapitalerträge.
Darüber hinaus solle das Investmentsteuergesetz an die Abgeltungsteuer
angepasst werden, heißt es in ihrer Antwort (16/9012) auf eine
Kleine
Anfrage der FDP-Fraktion (16/8801).
Diskutiert werde eine Neuformulierung im Investmentsteuerrechts,
mit der die Regelung der ausschüttungsgleichen Erträge präziser
an die Vorschriften des Einkommensteuergesetzes angeglichen werden
soll. Dabei würden auch Einlösungs- und Veräußerungserlöse
aus Risikozertifikaten in die ausschüttungsgleichen Erträge mit
einbezogen.
Änderungen bei der Besteuerung von Dachfonds seien nicht geplant.
Sinn der Abgeltungsteuer sei unter anderem die einheitliche Behandlung
der unterschiedlichen Kapitalanlageformen, um möglichst hohe steuerliche
Transparenz und eine gleichmäßige Besteuerung zu erreichen.
Wenn am Markt neuartige Anlageprodukte angeboten würden, deren
Zweck allein darin liege, etwaige Steuerschlupflöcher auszunutzen
und eine einheitliche steuerliche Behandlung zu verhindern, werde
sich die Bundesregierung auch weiterhin darum bemühen, die steuerlichen
Sondervorteile solcher Gestaltungen zu verhindern, heißt es in
der Antwort.
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Eine Gefährdung der privaten
Altersvorsorge durch die Abgeltungsteuer sieht die Bundesregierung
nicht.
Zwar führe die Einbeziehung der privaten Veräußerungserlöse
in die Abgeltungsteuer zu einer höheren Besteuerung bei langfristigen
Aktienanlagen und Investmentsparverträgen.
Nicht jede langfristige Anlage diene aber der Altersvorsorge. Eine
steuerliche Besserstellung sei nur für Anlageformen gerechtfertigt,
die ausschließlich der privaten Altersvorsorge dienen. Dafür stünden
zertifizierte Verträge (Riester-Rente) und die Basisrentenverträge
(Rürup-Rente) zur Verfügung. An deren Besteuerung habe sich nichts
geändert. Außerdem würden Lebensversicherungen gefördert, die der
Altersvorsorge dienen. Nach Einführung der Abgeltungsteuer würden
zunächst generell 25 Prozent Kapitalertragsteuer auf die in den
Auszahlungen enthaltenen Erträge erhoben. Werde jedoch nach zwölf
Jahren und nach Vollendung des 60. Lebensjahres ausbezahlt, könne
der Steuerpflichtige seine Steuerlast deutlich reduzieren. Dann
würden die Erträge nur zur Hälfte besteuert, sodass es effektiv
zu einer Steuerlast in Höhe des halben persönlichen Steuersatzes
komme. |
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Die
Antwort der Bundesregierung auf die FDP-Anfrage bezüglich der
weiteren Stopfung von Schlupflöchern bei der Abgeltungssteuer
(pdf-Datei) |
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| 26.04.08 Zertifikatefonds bieten
keine Abgeltungssteuerfreiheit |
Die FDP hat eine Antwort
auf ihre Anfrage (siehe unten) erhalten:
- "Änderungen bei der Abgeltungs-besteuerung für
Dachfonds sind nicht geplant", schrieb die parlamentarische
Staatssekretärin Nicole Kressl.
- Aber mit der Neuformulierung des Investmentsteuerrechts sei eine
"Präzisierung des Begriff des ausschüttungsgleichen
Erträge" vorgesehen. |
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Im Klartext bedeutet dies, dass die Gewinne bei Dachfonds weiter
wie bisher besteuert werden. Also genau so, wie jeder normale
Einzelfonds.
Im Klartext bedeutet die Antwort der Staatssekretärin, dass
"Einlösungs- und Veräußerungserlöse
aus Risikozertifikaten" besteuert werden.
Und zwar auch dann, wenn diese in einer sog. "Fondshülle"
anfallen.
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| 17.04.08 FDP will Klarheit, welche
Änderungen bei A-Steuer noch kommen |
Seit Anfang April brodelt
die Gerüchteküche. Das Bundes-finanzministerium wolle
die Bestimmungen zur Abgeltungssteuer nochmals "verschärken".
Die Regelungen sollten so gestaltet werden, dass Dach- und Zertifikate-fonds
sich nicht mehr als Steuer-schlupflöcher verkaufen könnten. |
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Die Bundestagsfraktion der FDP will sich mit den Gerüchten
nicht zufrieden geben. Sie fordert die Regierung auf, zu den Gerüchten
Stellung zu nehmen.
Sie hat dazu eine sog. Kleine Anfrage an die Bundesregierung
gerichtet.
pdf-Link
zur Anfrage der FDP bezüglich Änderungen Abgeltungssteuer
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